Manche Menschen springen putzmunter aus dem Bett, für andere ist das Aufstehen ein Graus. Ein schwungvoller Start in den Tag ist aber trainierbar. Foto: Jens Kalaene
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Manche Menschen springen putzmunter aus dem Bett, für andere ist das Aufstehen ein Graus.

Diese Tricks helfen

Morgenmuffel aufgepasst: So beginnt man aufgeweckt den Tag

Der Wecker klingelt, man quält sich aus dem Bett, schlurft ins Bad und nimmt danach mies gelaunt am Frühstückstisch Platz. Für manche Menschen ist der Start in den Tag ein einziger Graus. Doch wie kommt man eigentlich gut durch den Morgen?

Manche Menschen springen putzmunter aus dem Bett, für andere ist der Start in den Tag ein Graus. Doch warum sind manche fit wie ein Turnschuh, andere dagegen wahre Morgenmuffel? Das kann an den Hormonen liegen.

Die Hormone werden mitunter nachts und tagsüber unterschiedlich stark ausgeschüttet. "Die Schwankungen können individuell unterschiedlich ausfallen", erklärt Heribert Brück, Kardiologe in Erkelenz. Je heftiger der Umschwung in der Früh ist, desto schwerer kommt man in den Tag. Immerhin: Ein schwungvoller Start in den Tag sei auch trainierbar, sagt Brück.

Welche Tricks dabei helfen:

Kalte Dusche:

Sie ist der Klassiker für Kickstarts am Morgen. Besonders effektiv sind dabei Wechselduschen, also warme und kalte Güsse abzuwechseln. Dabei gilt: von außen nach innen brausen. "Erst die Hände und Füße und dann weiter zur Körpermitte", erläutert Brück. Der Temperaturwechsel regt den Kreislauf an.

Frühsport:

Bewegung am Morgen lässt den Körper hochfahren. Doch übertreiben sollte man es besser nicht. Gemäßigt aktiv sein, lautet die Devise. "Schließlich liegt der ganze Tag noch vor einem", betont der Kardiologe. Er rät zu kurzen, häufigen Wiederholungen. Also statt 30 Liegestütze am Stück lieber dreimal 10 Liegestütze machen. Geübte Frühsportler dürfen durchaus ins Schwitzen kommen. Die Intensität der Übungen hängt natürlich vom eigenen Trainingszustand ab. Ob der Sport vor oder nach dem Frühstück kommt, ist laut Brück Geschmackssache.

Kaffee:

Manche trinken mehrere Tassen, anderen reicht ein kleiner Espresso. Kaffee gehörten für viele Menschen in der Früh einfach dazu. Und tatsächlich ist die schwarze Brühe ein Kreislaufankurbler, gerade bei Menschen, die sonst wenig Kaffee trinken. "Bei ihnen kann schon eine Tasse einen deutlichen Blutdruckanstieg bewirken", erklärt Brück. Der kann bis zu drei Stunden anhalten. Auch schwarzer Tee wirkt anregend.

Schlafenszeit:

Wer spät ins Bett geht und kurz schläft, ist früh eher zerknautscht und griesgrämig. Früher schlafen gehen kann helfen, am Morgen fitter zu sein. Wichtig sei dabei Regelmäßigkeit. "So justiert man seine innere Uhr."

Morgenstress:

7.25 Uhr aufstehen und ins Bad für eine schnelle Katzenwäsche, 7.30 Uhr Kaffee trinken, 7.35 Uhr zur Bahn hetzen und zur Arbeit fahren. Die Hektik am Morgen brauchen manche, um richtig in den Tag zu kommen. Brück rät aber entschieden davon ab. "Der Tag beginnt dann schon auf einem hohen Stresslevel." So bleiben für die Herausforderungen des restlichen Tages weniger Stressreserven.

Egal welchen Weg man morgens wählt: Entscheidend sind Routinen. "Der Körper muss sich auf die Abläufe einstellen", sagt Brück.

Muntermacher für Morgenmuffel

dpa/tmn

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