Todesfälle: Prüfung von Novartis-Medikament

London - Ein Medikament der Firma Novartis könnte für den Tod von etwa elf Menschen verantwortlich sein. Knapp 30.000 Patienten nahmen das Mittel gegen Multiple Sklerose ein. Jetzt wird es erneut geprüft.

Nach dem Tod von mindestens elf Patienten wird ein vom Pharmaunternehmen Novartis hergestelltes Medikament gegen Multiple Sklerose (MS) erneut geprüft. Die Todesfälle nährten Befürchtungen, dass das Mittel Gilenya nach der ersten Einnahme Herzprobleme auslösen könne, teilte die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) am Freitag mit.

Ob die Todesfälle durch das Mittel verursacht wurden, sei allerdings unklar. Gilenya wird gegen schwere Fälle von MS eingesetzt. Im vergangenen Jahr wurde das Medikament in der Europäischen Union zugelassen. Weltweit haben es mehr als 30.000 Patienten eingenommen.

dapd

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