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Träumt dieser Langschläfer von der großen Karriere? Die ist für ihn noch nicht ausgeträumt, sagt eine Studie.

Studie über Morgenmuffel

Nachteulen erfolgreicher als Frühaufsteher?

Madrid - "Der frühe Vögel fängt den Wurm"? Nicht immer: Nach einer Universitäts-Studie haben Nachteulen häufig besondere Talente, mit denen sie später im Leben fette Beute machen.

Frühaufstehern wird zwar in Sprichwörtern Disziplin und Leistungsfähigkeit zugeschrieben, aber möglicherweise halten Langschläfer  tatsächlich länger aus: Wer zur Morgenstunde bereits fit und aktiv ist, hat laut einer Studie mehr Erfolg in der Schule - im späteren Leben aber nicht unbedingt.

Eine Forschungsgruppe der Universidad Complutense in Madrid hatte über 1000 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren Fragen zu ihrem Tagesrhythmus gestellt: Zu welcher Tageszeit sie welchen Aktivitäten nachgehen, die ihrer Meinung nach ideale Zeit zum Aufstehen und Schlafengehen sowie ihre Schulnoten in diversen Fächern.

Das Ergebnis: 32 Prozent der Teilnehmer sind notorische Langschläfer - und auffällig viele von ihnen haben schlechte Noten.

"Sozialer Jetlag": Jugendliche leben in einer anderen Zeitzone

Dafür machen Wissenschaftler verschiedene Faktoren verantwortlich: Zum einen wirbeln die hormonellen Veränderungsprozesse der Pubertät auch den serotoningesteuerten Schlafrhythmus durcheinander, zum anderen üben das persönliche Umfeld und der gepflegte Lebensstil großen Einfluss aus. Im Ergebnis sind viele Jugendliche morgens schlicht zu müde, um herausragende Leistungen zu erbringen, können jedoch bis weit in die Nacht aktiv sein.

Experten bezeichnen den verschobenen Lebensrhythmus als „sozialen Jetlag“, der auch lern- und Leistungswilligen das Leben schwer macht. Einige Wissenschaftler fordern deshalb seit Jahren, den Schulunterricht zu einer späteren Stunde beginnen zu lassen.

Induktives Denken - das Talent der Nachteulen

Im weiteren Leben scheint sich der Mangel an Leistungsfähigkeit und Erfolg jedoch zu wandeln: Bei Schülern, die erst während des Tages zur Höchstform auflaufen, ist das induktive Denken besonders ausgeprägt. Die Fähigkeit, von beobachteten Vorgängen auf Schemata und Regelmäßigkeiten zu schließen, das Beobachtete also zu abstrahieren, ist ein wichtiger Teil der innovativen und kreativen Arbeit. 

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Berühmte Nachteulen: Von Obama bis Einstein

Menschen mit dieser Art von Intelligenz ergreifen häufig prestigeträchtige Berufe und erzielen höhere Einkommen. Beispiele für berühmte Nachteulen sind US-Präsident Barack Obama, Charles Darwin, Marcel Proust und Albert Einstein.

Auch wenn vielen Eltern die Tendenz bekannt vorkommt: Die Mehrzahl aller Schüler gehört laut der Forschergruppe der Universität Complutense Madrid weder zu den frühen Vögeln noch zu den Nachteulen, sondern folge einem Durchschnitts-Rhythmus. Zudem veränderten sich die Gewohnheiten mit dem Alter, das „Schlafmützen-Syndrom“ wachse sich schlichtweg aus.

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