Vor der Blutspende sollte man etwas essen, damit danach nicht der Kreislauf zusammenbricht. Foto: David Ebener
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Vor der Blutspende sollte man etwas essen, damit danach nicht der Kreislauf zusammenbricht. Foto: David Ebener

Nicht mit nüchternem Magen Blut spenden

Blut spenden ist eine gute Sache. Manchmal machen Spendern hinterher aber Kreislaufbeschwerden zu schaffen. Wie beugen sie dem am besten vor? Und wie oft dürfen sich überhaupt Blut abzapfen lassen?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Eine Blutspende kann Leben retten. Damit Spender die Blutabnahme gut überstehen, trinken und essen sie vorher besser ordentlich.

"Nicht mit nüchternen Magen Blut spenden", rät Stefanie Fritzsche, Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Das sei die beste Vorbeugung gegen Kreislaufbeschwerden. Die können mitunter bei den klassischen Vollblutspenden auftreten. Bei denen gibt der Spender 500 Milliliter Blut ab. Männer können sechsmal im Jahr einen halben Liter Blut spenden, Frauen viermal. "Zwischen den Spenden müssen außerdem mindestens 56 Tage liegen", erklärt Fritzsche.

Häufiger ist eine Spende von Blutplasma oder Thrombozyten möglich. Das gehe nach vorheriger ärztlicher Untersuchung und Freigabe theoretisch jede Woche, sagt Fritzsche. Denn bei diesen Spendearten werden die benötigen Blut-Bestandteile herausgefiltert, das restliche Blut fließt in den Körper des Spenders zurück. Plasma- und Thrombozytenspenden seien jedoch nur in Spendezentren und nicht in mobilen Blutspendeeinrichtungen möglich, erläutert Fritzsche. "Dafür gibt es dann eine Aufwandsentschädigung." Die betrage im Schnitt rund 20 Euro.

In Deutschland gilt beim Blutspenden eine Altersgrenze: Spenden darf nur, wer zwischen 18 und 72 Jahre alt ist. Manche Vorerkrankungen wie Krebs oder bestehende Erkrankungen wie Tuberkulose schließen es ebenfalls aus. Auch mit einer Erkältung oder Infektion lässt man Blutspenden lieber bleiben, bis sie wieder abgeklungen ist. Ob der Spende etwas im Weg steht, wird im Vorfeld aber mit einem Anamnesebogen und einem anschließenden Arztgespräch geklärt. "Spender sollten sich generell fit und gesund fühlen", so Fritzsche.

Spendezentren und Blutspendetermine des DRK

Spendezentren Staatlich-Kommunaler Bluttransfusionsdienste

Spendezentren des kommerziellen Blutspendedienstes Haema

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