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Dr. med. Ulli Kinkelin ist ein Spezialist wenn es um Hallux Valgus geht.

Fußbeschwerden

Vorfußprobleme: Experte erklärt die beste Therapie

Füße müssen sehr viel aushalten. Gerade bei Vorfußproblemen kann es zu heftigen Schmerzen kommen. Experte Dr. Ulli Kinkelin des PRO U Orthopädie-Zentrums erklärt die beste Therapie.

Art bzw. Bezeichnung der Therapie

OPs zur Vorfußkorrektur nach Ausschöpfung der konserativen Behandlungsmöglichkeiten.

Die typischen Beschwerden

Zunehmende Fehlstellung mit Krallen- und Hammerzehen, Vorfußbelastungsschmerz (Spreizfuß) oft in Kombination mit Hallux valgus. Bei einem Morton Neurom: keine erkennbare Fehlstellung, keine sichtbare äußere Veränderung, aber ein elektrisierendes Stromgefühl, die Schmerzen strahlen am häufigsten in die 3. und 4. Zehe aus.

Diese Untersuchungen sind nötig

Gespräch über die Krankengeschichte sowie u. a. über die beruflichen und sportlichen Belastungen, händische Untersuchung, Röntgen, dynamische Fußdruckmessung, im Einzelfall MRT zum Erkennen von Nervenveränderungen (wie etwa beim Morton Neurom).

Das Einsatzgebiet

Zunehmende Schmerzen und Fehlstellung trotz Einlagen und (Fuß-)Gymnastik.

So funktioniert's

Dr. Ulli Kinkelin

Durch kleine Schnitte im Bereich des Vorfußes erfolgt eine knöcherne Korrektur der Fehlstellung, das heißt: Der Fuß wird mithilfe von kleinen Titanschrauben in der richtigen Position fixiert. Sie werden komplett im Knochen versenkt, müssen nicht entfernt werden und verursachen keine Allergien. Teils werden auch Weichteile wie Gelenkkapseln und Sehnen mitbehandelt.

Der Ablauf

Die Eingriffe erfolgen teils ambulant, teils stationär mit ein, zwei Tagen in der Klinik. Sofern es die Schwellung nach der OP zulässt, kann der Patient seinen Fuß in einem Spezialschuh sofort belasten. Dann Krankengymnastik mit physiotherapeutischer Nachbehandlung – die operierten Zehen werden dazu betäubt – und zudem Lymphdrainagebehandlung. Das Ziel: die schnellstmögliche Abschwellung des Fußes und Wiedererlangung der vollen Funktionsfähigkeit!

Chancen und Risiken

Eine OP macht nur dann Sinn, wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Zudem sollte die Wahrscheinlichkeit hoch sein, dass die Beschwerden nach dem Eingriff spürbar nachlassen und idealerweise ganz verschwinden. Eine mögliche OP-Komplikation: Der Fuß kann für längere Zeit immer wieder mal anschwellen. Infektionen sind sehr selten, das Risiko wird durch Antibiotika minimiert. Es können Restbeschwerden beim Laufen bleiben, die aber durch Anpassung der Schuhe abgefedert werden können.

Kosten

Werden von allen Kassen übernommen.

Anmerkungen und Erläuterungen

Die Stellung der Großzehe sowie des Rückfußes muss immer in die Behandlung miteinbezogen werden.

Über den Experten

Dr. Ulli Kinkelin
Praxisklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (Pro U)
Terminalstr. Mitte 18
85356 Flughafen-München

Weitere Informationen zum PRO U Orthopädie-Zentrum gibt es hier

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