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Stadt München warnt vor Norovirus

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Von: Martina Lippl

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In München grassiert das Norovirus. Über 50 Ausbrüche in Schulen und Kindertagesstätten haben die Gesundheitsbehörden schon registriert. Um weitere Fälle von Brechdurchfall zu verhindern, setzt die Stadt auf Aufklärung.

Gerade im Winter treibt das Norovirus sein Unwesen. Plötzlich klagen Betroffene über Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Nach drei Tagen ist der Spuk in der Regel vorbei.

Das können Sie gegen das Norovirus tun

Das Norovirus ist extrem ansteckend. Vor allem wird es durch verunreinigte Hände von Mensch zu Mensch übertragen. 

Das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) hat im November einen rapiden Anstieg der Meldungen von Brechdurchfall in München registriert. Um weitere Epidemien zu verhindern, warnt die Stadt München jetzt vor dem Erreger in einer Pressemitteilung. Und gibt Tipps, wie sich die Münchner vor einer Norovirus-Ansteckung schützen können.    

1. Oberstes Gebot ist Händewaschen

Händewaschen: Um eine Ansteckung mit Noroviren zu verhindern, ist absolute Hygiene wichtig. Um das Virus nicht weiter zu verbreiten, sollten Erkrankte gründlich die Händewaschen. Auch um eine Ansteckung mit Noroviren zu verhindern, ist das Händewaschen wichtig. Das Virus kann zum Beispiel an Türklinken, U-Bahnhaltegriffen und Lichtschaltern haften, warnt die Stadt München. 

Die Hände sollten daher mehrmals am Tag gründlich mit Seife gewaschen werden, auch die Daumen und zwischen Fingern. 

2. Bei Norovirus-Erkrankung zuhause bleiben

Erkrankte Personen sollen Menschenansammlungen meiden, zuhause bleiben. Betroffene sollen nicht zur Arbeit gehen und dürfen keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kitas betreten.

3. Richtig auskurieren 

Erkrankte sollen die Krankheit unbedingt auskurieren und erst wieder zur Arbeit gehen, wenn sie keine Symptome mehr haben. 

Kinder sollten nach einer überstandenen Norovirus-Infektion noch mindestens zwei Tage zu Hause bleiben und nicht ihre Krippe oder Krabbelgruppe besuchen, empfiehlt die Stadt. 

Der Grund: Insbesondere Kinder scheiden nach einer Erkrankung noch einige Tage Noro-Viren aus. Eine Übertragungen lässt sich in Kindertagesstätten kaum verhindern. Obendrein sind Säuglinge und Kleinkinder wegen schneller Dehydrierungen und Elektrolytstörungen eine Hauptrisikogruppe.

4.Viel trinken

Um den Flüssigkeitsverlust bei Brechdurchfall auszugleichen, müssen Betroffene viel trinken. Zusätzlich kann der Verlust von Salzen durch die Einnahme von Elektrolytlösungen aus der Apotheke ausgeglichen werden.

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