Irgendwann im Laufe des Lebens treffen sie fast jeden: Kreuzschmerzen. Foto: Andrea Warnecke
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Irgendwann im Laufe des Lebens treffen sie fast jeden: Kreuzschmerzen.

Ab wann zum Arzt?

Stufenlagerung: So lindern Sie Rückenschmerzen

Es zieht, es zwickt, es drückt: Im Laufe seines Lebens hat wohl jeder mal Rückenschmerzen. Meistens sind diese harmlos, lassen sich lindern und sind schnell wieder verschwunden.

Köln - Wer mit Kreuzschmerzen zu kämpfen hat, bei dem lindert häufig die sogenannte Stufenlagerung die Beschwerden. Dabei werden die Unterschenkel auf eine Ablage - etwa einen Stuhl - gelegt, so dass Ober- und Unterschenkel einen 90-Grad-Winkel bilden.

Außerdem können bei Kreuzschmerzen Lockerungsübungen, Wärmeanwendungen und Schmerzmittel sinnvoll sein. Darauf weist das Portal www.gesundheitsinformation.de hin. Kreuzschmerzen kommen sehr häufig vor - die meisten Menschen sind laut der Patienteninformationsseite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen irgendwann im Laufe ihres Lebens betroffen.

Meist sind die Beschwerden im unteren Bereich des Rückens harmlos: Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verschwinden oft innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen. Mitunter können sie aber auch chronisch werden. Das ist der Fall, wenn sie länger als zwölf Wochen andauern.

Die Ursachen können ganz unterschiedlich sein, oft spielen auch mehrere Faktoren eine Rolle: schwache Rumpfmuskulatur, Fehlbelastungen etwa durch langes Sitzen, Verspannungen oder Verschleiß der Wirbelsäule. Hinzu können psychische Ursachen wie Stress oder auch Depressionen kommen. Mitunter kann aber auch ein Bandscheibenvorfall oder Osteoporose dahinterstecken.

Strahlen die Schmerzen in die Beine aus oder sind mit Taubheitsgefühlen oder Kribbeln verbunden, sollte man unbedingt zum Arzt gehen. Gleiches gilt, wenn man Probleme beim Wasserlassen hat oder Fieber und Schüttelfrost zu den Rückenschmerzen hinzukommen. Auch bei unerklärlichem Gewichtsverlust oder wenn die Schmerzen in Rückenlage schlimmer werden, gehören die Rückenschmerzen in die Hände eines Arztes.

dpa/tmn

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