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Die rheumatoiden Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke.

Häufigste Erkrankung der Gelenke

Die rheumatoiden Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. Der Krankheitsbeginn ist oft plötzlich, mit Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehengelenken.

Die genaue Krankheitsursache der rheumatoiden Arthritis ist unbekannt. Man vermutet eine ererbte Veranlagung, die in Verbindung mit einer Reihe von äußeren Faktoren zu einer Fehlregulation des Immunsystems und einer sogenannten Autoimmunreaktion führt.

Forschungsergebnisse haben wesentlich zum Verständnis der entzündlichen Prozesse bei der rheumatoiden Arthritis beigetragen.

Dadurch ist es heute möglich, mit Medikamenten gezielt in Schlüsselprozesse der Krankheitsentstehung einzugreifen und die Erkrankung langfristig zu kontrollieren. Dabei wurde insbesondere die zentrale Bedeutung der sogenannten Zytokine aufgeklärt.

TNF-alpha löst Entzündung der Gelenke aus

Ein wichtiges Zytokin, das die Entzündung bei der rheumatoiden Arthritis auslöst und verstärkt, ist TNF-alpha (Tumor-Nekrose-Faktor alpha). Bei der rheumatoiden Arthritis wird es in großer Menge in der Gelenkinnenhaut von entzündeten Gelenken gefunden. TNF-alpha ist in den Gelenken von Patienten mit rheumatoider Arthritis wesentlich am Prozess der entzündlichen Gelenkzerstörung beteiligt. Diese Erkenntnisse haben Eingang in die Therapie gefunden und ermöglichen erstmals eine zielgerichtete Behandlung der Erkrankung.

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