Stechmücken der Gattung Aedes
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Die Stechmücken der Gattung Aedes kann das Dengue- und Chikungunya-Fieber übertragen.

Risiko wächst

WHO warnt vor Dengue-Fieber in Europa

Malaria, Dengue- und Chikungunya-Fieber werden zunehmend von Reisenden nach Europa eingeschleppt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor leichtsinnigen Umgang mit den exotischen Krankheiten. 

Exotische Krankheiten wie das Chikungunya-Fieber können sich durch unachtsame Reisende und wärmere Temperaturen auch in Europa breitmachen.

Davor hat das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Kopenhagen gewarnt. Das Chikungunya-Fieber tritt normalerweise in den Tropen auf und verursacht unter anderem Muskel- und Gelenkschmerzen.

Risiko Stechmücken, Sandfliegen und Zecken

Etwa 77.000 Menschen in der 53 Länder umfassenden Europäischen Region erkrankten jedes Jahr an solchen sogenannten Vektorkrankheiten. Dabei übertragen Insekten oder andere Lebewesen die Erreger von Infektionskrankheiten. Viele Vektoren sind blutsaugende Tiere wie Mücken oder Zecken. Zwischen 1990 und 2010 sind laut WHO 1,5 Millionen Menschen betroffen gewesen. Der Weltgesundheitstag am 7. April macht in diesem Jahr auf solche Vektorkrankheiten aufmerksam.

2012 Dengue-Fieber auf Madeira

„Es gibt eindeutige Warnsignale für die Europäische Region, dass durch Vektoren übertragene Krankheiten sich in den kommenden Jahren verstärkt ausbreiten werden“, erklärte WHO-Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab. In Europa bestehe gar die Gefahr eines Ausbruchs von Dengue-Fieber. „2012 kam es auf der portugiesischen Inselgruppe Madeira zu einem ersten Ausbruch (...) mit über 2000 Fällen.“

Damit Krankheiten wie Malaria, Dengue- oder das Chikungunya-Fieber sich nicht ausbreiten könnten, müssten diese gezielt verhindert und eingedämmt werden, so das WHO-Regionalbüro. Dazu gehöre es, die Menschen aufzuklären und Medizin-Personal zu sensibilisieren. Grundlage ist ein auf sieben Jahre angelegter Handlungsrahmen, auf den sich die 53 Länder der Europa-Region Ende 2013 verständigt haben.

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dpa

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