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Drastische Zahlen

WHO: 14,1 Millionen Krebskranke weltweit

Krebserkrankungen nehmen weltweit zu und führen vor allem in Entwicklungsländern zu immer mehr Todesfällen. Besonders die Zahl der Brustkrebspatientinnen ist, laut einem WHO Bericht,  dramatisch.

Von 2008 bis 2012 stieg die Zahl der Krebskranken auf 14,1 Millionen und damit um elf Prozent, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag mitteilte. Mit gut einem Fünftel fiel der Anstieg bei Brustkrebspatientinnen besonders drastisch aus.

Erstellt wurde der Bericht von der Internationalen Agentur für Krebsforschung, einem französischen WHO-Ableger, der Daten aus 184 Ländern gesammelt hatte. Für den Report wurden 28 verschiedene Krebsvarianten untersucht. Besonders häufige Erscheinungsformen sind demnach Krebserkrankungen des Darms (9,7 Prozent), der Brust (11,9 Prozent) und der Lunge (13 Prozent), wobei letztere die mit Abstand meisten Todesfälle verursachen.

Die WHO geht davon aus, dass die Zahl der Krebskranken infolge des Bevölkerungswachstums und der höheren Lebenserwartung bis zum Jahr 2025 auf weltweit 19,3 Millionen steigen wird. Schon vergangenes Jahr entfielen zudem 57 Prozent der Neuerkrankungen und zwei Drittel aller Todesfälle auf Entwicklungsländer - eine Tendenz, die sich nach WHO-Prognosen weiter verstärken dürfte.

2025 weltweit 19,3 Millionen Krebskranke

Die Kluft zwischen armen und reichen Ländern wird besonders deutlich beim Vergleich der Fallzahlen von Gebärmutterhalskrebs: Während in afrikanischen Staaten südlich der Sahara jährlich 22,5 von 100.000 Frauen an der tückischen Krankheit sterben, liegt die Quote in Nordamerika rund zehn Mal niedriger. Verantwortlich dafür sind laut der Weltgesundheitsorganisation vor allem fehlende Früherkennungsprogramme und Behandlungsmöglichkeiten.

Mit großer Sorge betrachtet die WHO auch den Anstieg bei Brustkrebserkrankungen, die inzwischen ein Viertel aller Krebsfälle bei Frauen ausmacht. Von 2008 bis 2012 nahm die Zahl der Neudiagnosen um mehr als 20 Prozent zu, die der Todesfälle kletterte um 14 Prozent. Sowohl Brust- als auch Gebärmutterhalskrebs betreffen Frauen in ärmeren Ländern dabei deutlich öfter als ihre Geschlechtsgenossinnen in den hochentwickelten Industriestaaten.

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung

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AFP

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