Auf der Weihnachtsfeier können sich Kollegen gelassener geben als im Berufsalltag - trotzdem sollten gerade beim Alkohol Grenzen beachtet werden. Foto: Jens Kalaene
+
Auf der Weihnachtsfeier können sich Kollegen gelassener geben als im Berufsalltag - trotzdem sollten gerade beim Alkohol Grenzen beachtet werden. Foto: Jens Kalaene

Alle Jahre wieder: Patzer bei Weihnachtspartys vermeiden

Betriebliche Weihnachtsfeiern gehören zu den alljährlichen Traditionen vieler Unternehmen. Wie bei jedem geselligen Event gilt es auch hier, Fettnäpfchen möglichst zu vermeiden. Zu viel Alkohol, peinliche Spiele und Büro-Talk sind eher unangebracht.

Hannover (dpa/lni) - Betriebsfeiern können wegen falschen Verhaltens schnell zur Katastrophe werden. Der Bildungswissenschaftler Christian Otto von der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigt sich mit Personal- und Unternehmensführung. Er erklärt, was No-Gos bei Weihnachtsfeiern sind:

Die Einladung vergessen: Bereits vor der Feier können grobe Schnitzer passieren. "Schon im Vorfeld ist es wichtig, dass man bei den Einladungen niemanden vergisst", sagt Otto. Auch Leute, die nie zur Feier kommen, könnten sich weniger wertgeschätzt fühlen, wenn die Einladung ausbleibt.

Keine Grenzen ziehen: Endlich eine lockere Feier und der Kollege spricht plötzlich doch über die anstehenden Aufgaben. "Bei der Feier ist es wichtig, dass man betriebliche Themen raushält und nicht die Gelegenheit nutzt, um über das anstehende Projekt zu sprechen", erklärt der Wissenschaftler.

Zu viel Alkohol: Der ein oder andere Glühwein sei bei solchen Feiern sicherlich Usus, sagt Otto. "Er sollte aber nicht zu sehr in den Mittelpunkt gerückt werden oder Mitarbeiter zum Trinken genötigt werden, wenn sie das nicht möchten."

Peinliche Partyspiele: Ein Unterhaltungsprogramm lockert die Weihnachtsfeier auf. Otto rät jedoch von Aufführungen oder Partyspielen ab, die manche Teilnehmer als unangenehm empfinden könnten. "Sie möchten sich aber auch nicht rausziehen und dann als Spielverderber dastehen." Grundsätzlich gilt: "Die Leute sollen machen können, wozu sie Lust haben und nicht in peinliche Situationen gebracht werden."

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ignorieren erlaubt: Job-Anrufe in der Freizeit

Es ist gerade so gemütlich auf der Couch, da klingelt das Telefon. Der Arbeitgeber ruft an. Muss man jetzt abnehmen? Oder überhört man das Klingeln einfach? Eine …
Ignorieren erlaubt: Job-Anrufe in der Freizeit

Immer und überall? Folgen des flexiblen Arbeitens

Arbeiten im Park, auf dem Sofa oder einfach mal früher nach Hause gehen und sich später wieder einschalten - die dank moderner Kommunikationsmittel mögliche Flexibilität …
Immer und überall? Folgen des flexiblen Arbeitens

Das sind die beliebtesten fünf Ausbildungsberufe bei Männern

Die Schule ist abgeschlossen, die Berufswahl steht an. Doch welche Ausbildung soll es sein? Vor dieser schweren Frage stehen jedes Jahr viele junge Leute. Dabei sind …
Das sind die beliebtesten fünf Ausbildungsberufe bei Männern

Fast jeder Zweite liest nach Feierabend Dienst-Mails

Köln - Der Job lässt uns nicht los: Fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland schaut einer Umfrage zufolge nach Feierabend in seine dienstlichen E-Mails.
Fast jeder Zweite liest nach Feierabend Dienst-Mails

Kommentare