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Azubis können für Überstunden einen Freizeitausgleich oder eine Vergütung einfordern.

Arbeitszeitgesetz

Azubis müssen für Überstunden Ausgleich bekommen

Auzubildene, die Überstunden machen, müssen dies nicht einfach hinnehmen. Ihnen steht für die mehr geleistete Arbeit ein Ausgleich zu. Minderjährige dürfen nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten.

Sollen Auszubildende Überstunden leisten, muss der Arbeitgeber sie extra vergüten oder Freizeitausgleich gewähren. Darauf weist Nico Schönefeldt hin, Berufsbildungsexperte beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag.

Der Arbeitgeber darf außerdem nicht gegen die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes beziehungsweise des Jugendarbeitsschutzgesetzes verstoßen. Danach dürfen Jugendliche nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich arbeiten.

Bei Volljährigen ist die Rechnung etwas komplizierter: Sie dürfen acht Stunden täglich und an sechs Tagen in der Woche arbeiten, also maximal 48 Stunden pro Woche. Die Arbeitszeit kann vorübergehend auf zehn Stunden täglich und 60 Stunden wöchentlich verlängert werden. Dann muss allerdings sichergestellt sein, dass Auszubildende innerhalb von sechs Monaten im Schnitt nicht mehr als acht Stunden pro Tag arbeiten.

dpa/tmn

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