Die Zahl der angehenden Steuerfachangestellten ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen - und Nachwuchs in diesem Bereich ist immer noch sehr gefragt. Foto: Franziska Gabbert
+
Die Zahl der angehenden Steuerfachangestellten ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen - und Nachwuchs in diesem Bereich ist immer noch sehr gefragt. Foto: Franziska Gabbert

Bei Steuerfachangestellten ist Nachwuchs gesucht

Trocken, nervig und komplex: Beim Thema Steuererklärung bekommen viele gleich schlechte Laune. Steuerfachangestellte machen daraus ihren Beruf. Nachwuchs ist dort sehr gefragt.

Berlin (dpa/tmn) - Für andere die Steuer zu machen - das klingt für viele nach einem trockenen Beruf. Doch wer sich für eine Ausbildung als Steuerfachangestellter entscheidet, hat in der Regel einen sehr sicheren Beruf.

Viele Jugendliche werden von den Betrieben übernommen, in denen sie lernen. "Die Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung sind sehr gut", sagt Thomas Hund von der Bundessteuerberaterkammer.

Die Zahl der angehenden Steuerfachangestelltenist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen. Am 1. Januar 2016 gab es 18 512 Jugendliche, die die Ausbildung machten. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um rund 0,8 Prozent. Damals waren es 18 374. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 17 019. Dennoch sei Nachwuchs nach wie vor gesucht, sagt Hund. Es gebe immer noch eine Reihe von offenen Ausbildungsstellen, die nicht besetzt werden können.

Für die Ausbildung als Steuerberater ist formal kein bestimmter Schulabschluss notwendig. "Die Betriebe nehmen aber gerne Jugendliche mit Abitur", erklärt Hund. Wichtig ist, dass man gerne in Kontakt mit Menschen ist und man ein gutes mathematisches Verständnis hat. Auf dem Stundenplan stehen Themen wie Steuer- und Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht. Insgesamt machen etwas mehr Frauen als Männer die Ausbildung.

Wer sich für die Ausbildung interessiert, absolviert vorab idealerweise ein Praktikum, um herauszufinden, ob er sich die richtigen Vorstellungen von dem Beruf macht. Eine andere Möglichkeit ist, unter mehr-als-du-denkst.de einen Eignungstest zu absolvieren. Die Seite bietet die Bundessteuerberaterkammer an.

Berufsbild bei der Bundesarbeitsagentur

Mehr als du denkst - Imagekampagne der Bundesssteuerberaterkammer

Mehr zum Thema

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat
Fischkochbuch vom Starnberger See

Fischkochbuch vom Starnberger See

Fischkochbuch vom Starnberger See
Fischkochbuch vom Oberland

Fischkochbuch vom Oberland

Fischkochbuch vom Oberland
Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Meistgelesene Artikel

Interesse deutlich machen: So gelingt das Anschreiben

Bewerben sich Schüler für einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz, klappt es mit dem Lebenslauf häufig ganz gut. Das Anschreiben ist für viele das Problem. Möglichst …
Interesse deutlich machen: So gelingt das Anschreiben

Kein Lob vom Chef: Wie Mitarbeiter damit umgehen

Keiner merkt, was wir hier eigentlich machen! Partner und Freunde können es schon nicht mehr hören. Doch wenn Vorgesetzte einfach nicht loben, können Teams selbst etwas …
Kein Lob vom Chef: Wie Mitarbeiter damit umgehen

Ab 13 Jahren: Ferienjob für Jugendliche

Das Taschengeld aufbessern: Ihren ersten Ferienjob dürfen Jugendliche bereits mit 13 Jahren antreten - allerdings zu bestimmten Bedingungen. Was für ältere Jugendliche …
Ab 13 Jahren: Ferienjob für Jugendliche

Arbeitsrecht: Abfindungen nach Schnelligkeit vergeben

Baut eine Firma Stellen ab, locken zum Teil große Abfindungen. Und wer sich zu spät meldet, kann leer ausgehen. Dagegen klagte zuletzt ein Mitarbeiter, der für eine …
Arbeitsrecht: Abfindungen nach Schnelligkeit vergeben

Kommentare