"Darf ich?" dürfen Bewerber nicht mehr fragen

Bonn “Darf ich mich vorstellen?“ - so begrüßt man heute keinen Personaler mehr. Denn solche Formulierungen sind “out“, erklärt Alexandra Sievers im “Knigge Ticker“ des Verlags für die Deutsche Wirtschaft in Bonn.

Bonn (dpa/tmn) - “Darf ich mich vorstellen?“ - so begrüßt man heute keinen Personaler mehr. Denn solche Formulierungen sind “out“, erklärt Alexandra Sievers im “Knigge Ticker“ des Verlags für die Deutsche Wirtschaft in Bonn. Zwar galten derartige Fragen lange Zeit als höflich. Inzwischen seien sie aber nicht mehr zeitgemäß.

Das Wort “dürfen“ sollten Angestellte auch nicht verwenden, wenn sie mit Kunden oder Patienten zu tun haben. Einem wartenden Patienten sagt man also besser nicht: “Sie dürfen noch kurz Platz nehmen“ oder “Sie dürfen jetzt mitkommen“, erläutert Sievers. Der Patient wolle schließlich nicht wie ein kleines Kind eine Erlaubnis erteilt bekommen.

In solchen Situationen sei es höflicher, “bitte“ zu sagen. Die korrekte Aufforderung etwa in der Arztpraxis lautet also: “Bitte nehmen Sie Platz“ oder “Kommen Sie bitte mit“.

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Startschuss für Augsburger Medizinfakultät

Horst Seehofer bezeichnet sie als "Jahrhundertprojekt": die neue medizinische Fakultät an der Universität Augsburg. Nun wurde sie offiziell gegründet. Doch bist die …
Startschuss für Augsburger Medizinfakultät

So gelingt Frauen der Wiedereinstieg nach der Babypause

Hurra, endlich schwanger! Doch in die Freude mischt sich schnell Sorge: Was heißt das für meine Karriere? Werde ich meinen Job weitermachen können, wenn ich aus der …
So gelingt Frauen der Wiedereinstieg nach der Babypause

Jeder zweite Jugendliche sieht keine gleiche Bildungschance

Es ist ein häufig diskutiertes Thema: Haben alle Menschen die gleichen Bildungschancen in Deutschland unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft? Die Meinung …
Jeder zweite Jugendliche sieht keine gleiche Bildungschance

Rechtsreferenten sind die bestbezahlten Spezialisten

Das Gehalt steigt, je spezialisierter eine Fachkraft ist. Auch auf den Abschluss kommt es bei der Zahl auf dem Lohnschein an.
Rechtsreferenten sind die bestbezahlten Spezialisten

Kommentare