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Drei Jahre bevor es soweit ist, sollten Schüler sich Gedanken über die Zeit nach dem Abitur machen. Foto: Tobias Kleinschmidt

Drei Jahre vor dem Abi mit Berufsorientierung beginnen

Berlin - Im Netz recherchieren, Beratungsangebote wahrnehmen und Praktika machen: Damit sollten zukünftige Abiturienten drei Jahre vor dem Schulabschluss beginnen. Im Idealfall unterstützen die Eltern sie dabei.

Schüler auf dem Gymnasium beginnen idealerweise ungefähr drei Jahre vor dem Abitur mit der Berufsorientierung. Darauf weist die Stiftung der Deutschen Wirtschaft hin. Das gibt ihnen ausreichend Zeit, ihren Weg zu finden. Angesichts der Vielzahl der Möglichkeiten falle vielen gerade zu Beginn die Orientierung schwer. Schüler können damit anfangen, im Netz zu recherchieren sowie die Beratungen der Arbeitsagenturen, Schülermessen und Tage der offenen Tür bei Unternehmen zu besuchen. Hilfreich sind oft auch Einblicke in die Praxis, etwa im Rahmen von Praktika.

Eltern sollten ihr Kind bei der Berufsorientierung unterstützen - es aber nicht bevormunden. Wenn der Nachwuchs das Thema engagiert angeht, ist es am besten, sich regelmäßig über den Stand der Dinge auszutauschen, sich aber ansonsten zurückzuhalten. Gut ist, wenn Eltern ihrem Kind deutlich machen, dass sie ihm die Entscheidung nicht abnehmen können, ihm bei Bedarf aber helfen wollen.

Broschüre Fit für die Zukunft

dpa/tmn

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