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Wenn im Job alles zu viel wird, wünschen sich viele Arbeitnehmer endlosen Urlaub. In manchen Unternehmen wäre das möglich.

Kuriose Unternehmens-Strategie 

Bei diesen Firmen haben Sie so viel Urlaub, wie sie wollen

New York - Die amerikanische Unternehmensgruppe Virign überlässt es ihren Mitarbeitern, wann und wie viel Urlaub sie nehmen. Doch auch für andere Firmen ist diese lockere Ferienregelung eine Option.

Wenn es an die Urlaubsplanung geht, wandert der Blick vieler Arbeitnehmer zunächst sorgenvoll zum Kalender: sind überhaupt noch freie Tage übrig? Diese Frage müssen sich Angestellte von Richard Branson nicht mehr stellen. Der Chef der Unternehmensgruppe Virgin stellt es seinen Mitarbeitern frei, wann und vor allem wie lange sie sich frei nehmen. Einzige Prämisse: Arbeit darf nicht liegen bleiben. Aus Rücksicht auf die Kollegen und die Holding selbst, solle man nur frei machen, wenn man dies auch mit seinem Gewissen vereinbaren könne.

Branson ist nicht der erste mit der Idee. Auch beim US-Streaming-Dienst Netflix und der IT-Dienstleister Evernote praktizieren diese Ferienregelung.

Doch der Traum von endlosen Ferien hat einen Haken. Besonders die Forderung, auf das Arbeitspensum der Kollegen Rücksicht zu nehmen, hält viele davon ab, spontan und lange Urlaub zu machen. Am Strand zu liegen, während die Kollegen mit Überstunden das Projekt zu Ende führen - das schaffen die wenigsten ohne Gewissensbisse. Evernote ging daher dazu über, seinen Angestellten Geld zu bezahlen, wenn sie mindestens eine Woche pro Jahr die Arbeit ruhen lassen.

Ein Freund Bransons hingegen ist völlig begeistert. Er berichtet, seit er die selbe Regelung in seiner Firma eingeführt hat, arbeiteten seine Angestellten viel kreativer und produktiver.

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