Fußballer ist kein Traumjob mehr

Jeder Achte wollte als Kind diesen Beruf ausüben

Wenn ich groß bin, will ich mal Polizist werden: Jeder Achte hätte diesem Satz als Kind nach eigenen Worten zugestimmt - einer Umfrage zufolge. Lukrative Jobs im Rampenlicht lassen die meisten kalt.

Traumjob als Freund und Helfer: Die Polizeiarbeit ist einer Umfrage zufolge der am weitesten verbreitete Wunschberuf aus Kindertagen. 13 Prozent der befragten Erwachsenen gaben an, dass sie früher einmal als Polizist arbeiten wollten. Der Beruf landete damit knapp vor den Jobs als Arzt oder Krankenpfleger (12 Prozent) sowie als Pilot (11 Prozent). Angebote, als Profifußballer zu arbeiten, würde eine klare Mehrheit hingegen ablehnen. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, an der 1254 Menschen teilnahmen.

Bei jüngeren Befragten war der Traumjob Polizei häufiger als bei älteren. Nachwuchsmangel dürfte es der Umfrage zufolge aber auch an Schulen nicht geben: Jeder Zehnte träumte den Angaben zufolge früher davon, Lehrer zu werden. Die am seltensten als Wunsch genannten Jobs waren Politiker und Bauarbeiter. 14 Prozent der Teilnehmer hatten als Kind nach eigenen Angaben überhaupt keinen Traumberuf.

Von lukrativen Jobs in der Öffentlichkeit hingegen hält die Mehrheit der Befragten anscheinend wenig. Ein Angebot, als Profifußballer oder als Popmusiker zu arbeiten, würde jeweils nur rund jeder Vierte annehmen. Die Idee, als Manager einer großen Firma tätig zu sein, erscheint vielen attraktiver: Hier würde mehr als die Hälfte der Befragten bei einem entsprechenden Angebot zuschlagen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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