Lehrer können Handys dann einziehen, wenn sie den Unterricht stören und es in der Schulordnung so vorgesehen ist. Foto: Oliver Berg
+
Lehrer können Handys dann einziehen, wenn sie den Unterricht stören und es in der Schulordnung so vorgesehen ist. Foto: Oliver Berg

Lehrer dürfen keine Handys kontrollieren

Berlin - Handys kontrollieren verboten: Lehrer dürfen die Inhalte von Mobiltelefonen ihrer Schüler nicht durchsuchen. Das Einziehen von Handys ist aber in einigen Fällen erlaubt.

Lehrer dürfen nicht einfach das Handy von Schülern durchsuchen. Im Zweifelsfall darf nur die Staatsanwaltschaft Einsicht in gespeicherte Daten auf dem Handy nehmen. Jugendliche müssen ihrem Lehrer also nur auf freiwilliger Basis ihr Handy vorzeigen, erläutert das Rechtsportal "iRights.info". Fast immer enthalten Handys Inhalte aus dem Privatleben. Auch Videos und Bilder enthalten persönliche Daten und fallen damit unter das Post- und Fernmeldegeheimnis.

Allerdings müssen es Schüler unter Umständen dulden, dass ihr Lehrer das Handy einzieht. Hier hängt es davon ab, was die jeweilige Schulordnung vorschreibt. Normalerweise muss der Lehrer das Handy aber wieder zurückgeben, sobald es nicht mehr stört.

Handys an Schulen

dpa/tmn

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

200-Kilo-Arbeiter: Kündigung wegen Fettleibigkeit abgewendet

Zu dick für den Job? Vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf haben sich ein zeitweise 200 Kilo schwerer Arbeiter und sein Arbeitgeber auf einen Vergleich geeinigt.
200-Kilo-Arbeiter: Kündigung wegen Fettleibigkeit abgewendet

Selbstständige: Pflichtversicherung als Rettungsanker

Selbstständige lieben häufig ihre Freiheit. Doch wenn es um die Rente geht, kann es sinnvoll sein, auf ein Stück Freiheit zu verzichten und die gesetzliche …
Selbstständige: Pflichtversicherung als Rettungsanker

Ankurbeln des Geschäfts: Ein wenig von sich preisgeben

Produkte erfolgreich zu vermarkten, erfordert eine gute Strategie. Denn wer die Kunden richtig anspricht, kommt schneller zum Ziel. Wichtig ist dabei, etwas aus sich …
Ankurbeln des Geschäfts: Ein wenig von sich preisgeben

Warten auf den Anruf: Ständige Erreichbarkeit macht krank

Für viele Arbeitnehmer ist der gelegentliche Blick in die E-Mails nach Feierabend selbstverständlich. Experten warnen jedoch: Wer im Kopf ständig erreichbar ist, …
Warten auf den Anruf: Ständige Erreichbarkeit macht krank

Kommentare