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Empirische Bildungsforschung

Die Förderung von jungen Bildungsforschern rückt verstärkt in das Blickfeld der Politik. Dafür wurde ein eigenes "Bildungsportal" an den Start gebracht.

Das Interesse von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern an der empirischen Bildungsforschung ist groß. Das zeigt die wachsende Nachfrage an den seit 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergebenen Promotionsstipendien in diesem Bereich.

"Mit dem Promotionsprogramm werden junge Nachwuchswissenschaftler gefördert und zugleich Forschungsdefizite in Bereichen abgebaut, in denen auch besonderer politischer Erkenntnisbedarf besteht" sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, in Berlin. "Deshalb freut es mich besonders, dass das Interesse an diesem Programm und die Qualität der eingereichten Anträge immer weiter zunehmen."

Empirische Untermauerung

In den Promotionen geht es um eine empirische Untermauerung von Fachdidaktiken, damit es auf mittlere Sicht gelingt, Lehrerinnen und Lehrern verstärkt empirisch geprüfte Verfahren und Instrumente für eine bessere Qualität ihres Unterrichts an die Hand geben zu können. Im Bereich der Bildungsstatistik stehen wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext der nationalen und internationalen Bildungsberichterstattung im Vordergrund. Die Promotionsarbeiten im Bereich der Kompetenzmessung sollen zur Entwicklung und empirischen Prüfung von Verfahren und Instrumenten beitragen, mit denen Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen empirisch valide und fair gemessen werden können.

Zusätzlich unterstützt und begleitet werden die Promovierenden des BMBF-Programms durch ein ebenfalls durch das BMBF finanziertes Nachwuchsförderprogramm, das fachliche, fachübergreifende und methodische Fortbildungs- und Beratungsangebote enthält. Kurzbeschreibungen zu den Promotionsarbeiten sind im "Bildungsportal" zum "Rahmenprogramm zur Förderung der empirische Bildungsforschung" unter www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de einsehbar. (nh)

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