Porno-Mails in der Arbeit können Dienstunfall sein

Düsseldorf - Sollten Sie am Arbeitsplatz in den ungewollten Genuss pornografischer Inhalte kommen, muss das noch nicht das Ende sein. Das Öffnen einer solchen E-Mail kann ein Dienstunfall sein.

Das geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 23 K 5235/07), auf die die Deutsche Anwaltauskunft hinweist.

Gekündigt! Diese Bagatellen können Sie den Job kosten

Gekündigt! Diese Bagatellen können Sie den Job kosten

In dem konkreten Fall hatte ein Polizist einem anderen Beamten eine E-Mail mit einem Dateianhang sexuellen Inhalts geschickt. Dies könne beim Empfänger eine psychische Erkrankung auslösen, entschied das Gericht.

Da dadurch ein plötzliches, auf äußerer Einwirkung beruhendes, in zeitlicher und örtlicher Hinsicht bestimmbares Ereignis in Ausübung des Dienstes eingetreten sei, könne ein Dienstunfall vorliegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

Auch interessant

Gustav Klimt: Vier Teelichtgläser mit Künstlermotiven im Set

Gustav Klimt: Vier Teelichtgläser mit Künstlermotiven im Set

Gustav Klimt: Vier Teelichtgläser mit Künstlermotiven im Set
Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel
Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat
Fischkochbuch vom Starnberger See

Fischkochbuch vom Starnberger See

Fischkochbuch vom Starnberger See

Meistgelesene Artikel

Größere Motivation: Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst

Das Ende des Wehrdienstes bedeutete auch das Aus für den Zivildienst. Vor fünf Jahren ist deshalb der Bundesfreiwilligendienst entstanden. Eine Erfolgsgeschichte?
Größere Motivation: Fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst

Brexit: Deutsche Studenten in England

Nach dem Brexit-Referendum sind viele deutsche Studenten in England verunsichert. Finanziert die britische Regierung etwa weiterhin Studienkredite für sie? Die Student …
Brexit: Deutsche Studenten in England

"Nicht katzbuckeln": Gespräche mit dem Chef meistern

Beim Gespräch mit Vorgesetzten will man freundlich und bestimmt wirken. Für viele ist das leichter gesagt als getan. Wie gelingt es?
"Nicht katzbuckeln": Gespräche mit dem Chef meistern

Aus den Arbeitsgerichten: Kündigung sollte man immer prüfen

Der Brief kommt an, er wirkt wie ein Schlag: Der Arbeitgeber hat gekündigt. Wer in dieser Situation ist, sollte das Papier auf jeden Fall gründlich prüfen oder prüfen …
Aus den Arbeitsgerichten: Kündigung sollte man immer prüfen

Kommentare