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Mehr Planungssicherheit

Reform gegen Kurzzeitverträge an Unis tritt in Kraft

Nachwuchswissenschaftler in Deutschland haben jetzt - zumindest auf dem Papier - mehr Planungssicherheit für Karriere und Privatleben.

Berlin - Nach der Veröffentlichung des neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetzes im Bundesanzeiger tritt die Reform an diesem Donnerstag auch offiziell in Kraft.

Das alte Gesetz von 2007 hatte oft prekäre Beschäftigungsverhältnisse an den Unis zur Folge. Laut Bildungsgewerkschaft GEW hatten neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern nur Zeitverträge.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: „Es ist gut, dass sich jetzt die Arbeitsbedingungen für die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessern. Mit unserer Novelle haben wir Fehlentwicklungen an den Hochschulen korrigiert und unangemessen kurzen Vertragslaufzeiten einen Riegel vorgeschoben.“ Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte die Arbeitgeberseite - vor allem Hochschulen und Forschungseinrichtungen - auf, das neue Befristungsrecht aktiv umzusetzen.

dpa

Umfrage an der Uni: "Darum studieren wir in München"

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