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Nichts ist für die Ewigkeit: Wer gerade seine Rente beginnt, sollte die Umstellung nutzen, ein Testament aufzusetzen. Hilfreich kann hier eine eigene Frist sein.

Renteneintritt ist guter Anlass für Testament

Die Rente bringt große Veränderungen mit sich: Wer kurz vor dem Ruhestand steht, macht sich eventuell schon Gedanken um seinen Nachlass. Niemand kümmert sich gerne ums Testament, denn das bringt auch immer Gedanken über Tod und Sterben mit sich.

Berlin - Wer denkt schon gerne über den eigenen Tod nach? Ein Testament zu schreiben, bietet sich beispielsweise an, wenn ein Lebenswandel ansteht: "Der Eintritt in die Rente ist eine gute Möglichkeit, sich darum zu kümmern", sagt Monika Willich, die beim Malteser Hilfsdienst für Nachlässe verantwortlich ist. Gerne macht aber wahrscheinlich kaum jemand sein Testament: Den Nachlass zu regeln, bedeutet auch, sich mit dem Tod und Sterben zu beschäftigen.

Deshalb setzt man sich am besten eine Frist, bis wann man alles rund ums Erbe geregelt haben will. Wenn alles erledigt ist, fühle man sich viel leichter ums Herz, sagt Willich. Um sich selbst einen Anstoß zu geben, könne man sich etwas Schönes für danach vornehmen. Egal, wie das aussieht: "Es sollte etwas sein, wo man vom Thema Tod und Sterben zurück ins Leben kehrt."

dpa

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