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In Bayern lässt sich's gut leben.

Umfrage des Bayerischen Rundfunks

Bayern wünschen sich höheres Gehalt

München - In Bayern sagen 86 Prozent der Menschen, dass sie eher glücklich leben. Doch beim Geldbeutel hapert es oft mit den Glücksgefühlen: Nur 48 Prozent der Berufstätigen fühlen sich wirklich gerecht bezahlt.

Einfach happy: 86 Prozent der Bürger in Bayern führen nach eigener Einschätzung ein eher glückliches Leben. Das hat eine repräsentative Umfrage für den Radiosender Bayern 1 ergeben. Nur zwei Prozent der Befragten gaben an, dass dies auf sie eher nicht zutrifft, wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Montag in München mitteilte. Damit seien mehr Menschen im Freistaat glücklich als vor drei Jahren. Damals hätten sich 75 Prozent der Befragten als „eher glücklich“ in ihrem Leben bezeichnet. Zwölf Prozent antworteten mit „weder..noch“ auf die Frage nach dem persönlichen Glücksempfinden. Das Institut für Marktforschung mifm München hatte vom 8. bis 15. Dezember insgesamt 1000 Menschen in Bayern befragt.

55 Prozent der Befragten schauen eher optimistisch ins Jahr 2013, 39 Prozent eher neutral und nur 6 Prozent sind eher pessimistisch ins neue Jahr gegangen. 82 Prozent haben keine Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz, nur 4 Prozent bejahten dies und 14 Prozent antworteten mit „teils...teils“.

Auf die Frage, welche Note man für die soziale Gerechtigkeit in Deutschland vergeben würde, ergab sich eine Durchschnittsnote von 3,2. Nur eine Minderheit vergab die Noten „sehr gut" (3 Prozent) oder „gut“ (21 Prozent). Rund zwei Drittel der Befragten antworteten mit „befriedigend“ (44 Prozent) oder „ausreichend“ (21 Prozent). Etwa jeder elfte sieht hier jedoch großen Nachholbedarf und bewertet die soziale Gerechtigkeit als „mangelhaft“ (6 Prozent) oder „ungenügend“ (3 Prozent).

Wirklich gerecht bezahlt fühlt sich nur etwa die Hälfte der Berufstätigen (48 Prozent), 19 Prozent sehen sich für ihre Arbeit nicht gerecht entlohnt. 29 Prozent mochten die Frage nicht eindeutig beantworten. Bei den Frauen sei der Anteil der Unzufriedenen in der Gehälterfrage mit 24 Prozent deutlich höher als bei den Männern (15 Prozent), hieß es weiter in der BR-Mitteilung.

Die Gehälter von Firmenvorständen und Spitzenmanagern sollten begrenzt werden, fand eine deutliche Mehrheit von 77 Prozent der Menschen in Bayern. 18 Prozent votierten gegen eine solche Obergrenze.

dpa

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