+
Die Hörsäle füllen sich wieder: Auf der bundesweiten Studienplatzbörse sind noch rund 1760 freie Studienplätze gelistet.

Für das Wintersemester

Uni-Tipps: Freie Studienplätze und Stipendien-Hotline

Das Wintersemester 2015/16 hat begonnen. Aber noch bis Ende Oktober können sich Erstis auf einer Börse über freie Plätze informieren.

Studienplatzbörse noch offen

Die Studienplatzbörse der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist wieder online. Derzeit sind dort rund 1760 noch unbesetzte Studienplätze für das kommende Wintersemester gelistet. Angehende Erstsemester finden dort zum Beispiel Informationen über Zulassungsbeschränkungen oder Bewerbungsfristen. In einigen Fällen können sie sich direkt einschreiben. Bis Ende Oktober ist die Börse geöffnet. Die Nutzung ist kostenlos.

Hotline bietet Infos über Stipendien

Erstsemester und ihre Eltern können sich zum Studienstart über eine Hotline über Stipendien informieren. Der Anruf unter 030/278 906 777 ist werktags möglich. Darauf weist die Stiftung der Deutschen Wirtschaft hin, die die Hotline anbietet. Häufig ziehen angehende Erstsemester die Möglichkeit eines Stipendiums nicht in Betracht, weil sie etwa glauben, zu schlechte Noten zu haben. Dabei seien die Chancen oft besser, als viele denken.

Auslands-Bafög wird unabhängig vom Inlands-Bafög gezahlt

Beziehen Studierende Auslands-Bafög, müssen sie sich in der Regel keine Sorgen machen, dass sie deshalb kürzer Inlands-Bafög beziehen können. Das gilt jedenfalls, wenn das Auslandssemester nicht zwingend vorgeschrieben ist, sondern sie es freiwillig absolvieren. Darauf weist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hin. Ist das Auslands-Studium fester Bestandteil des Studienplans, verlängert sich die Bezugsdauer des Inlands-Bafögs nicht. Grundsätzlich können Studierende auch Auslands-Bafög bekommen, wenn ihnen kein Inlands-Bafög zusteht, etwa weil die Eltern zu viel verdienen. Wie viel Auslands-Bafög Studierende bekommen, ist von Land zu Land unterschiedlich.

Im Elektrotechnik-Studium früh Praxiserfahrungen sammeln

Wer Elektrotechnik studiert, sollte so früh wie möglich im Studium versuchen, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Darauf weist der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik hin. Das hilft dabei, den oft abstrakten Inhalten des Studiums Leben einzuhauchen. Außerdem knüpfen Studenten so wichtige erste Kontakte, so der Verband in einem neuen Ratgeber, der kostenlos angefordert werden kann. Studenten finden dort zum Beispiel Hintergründe zum Studium, zu Berufsfeldern sowie zu Karrieremöglichkeiten.

Immer mehr Frauen studieren Physik

Physik studieren immer mehr Frauen. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Im Wintersemester 2014/2015 waren 12 461 Frauen für das Fach eingeschrieben, ein Jahr zuvor waren es 11 466. Zum Vergleich: Im Wintersemester 2006/2007 waren es nur 5591. Insgesamt studieren aber überwiegend Männer das Fach: Der Frauenanteil lag im Wintersemester 2014/2015 bei rund 26 Prozent.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gehälter von Geschäftsführern sind gestiegen

Geschäftsführer verdienen mehr als im vergangenen Jahr, im Schnitt sind es 2,8 Prozent. Ganz vorne mit dabei sind die Chefs in der Pharmabranche - gefolgt von zwei …
Gehälter von Geschäftsführern sind gestiegen

Fachhochschulabsolventen verdienen besser als Uni-Abgänger

Viele Universitäten haben eine lange Tradition und genießen ein hohes Ansehen. Jedoch sind sie für Studierende nicht immer die beste Wahl, wenn sie später viel verdienen …
Fachhochschulabsolventen verdienen besser als Uni-Abgänger

So bleibt der Job im Feierabend außen vor

Viele sind nach Feierabend in Gedanken noch beim Job und rufen zum Beispiel ihre beruflichen E-Mails ab. Auf Dauer ist das ganz schön stressig. Abschalten ist dann oft …
So bleibt der Job im Feierabend außen vor

Für die Karriere verzichtet jeder Dritte auf Freizeit

Was sind die Deutschen bereit, für ihren beruflichen Erfolg zu opfern? Am ehesten Freizeit, viele gar nichts. Die Bereitschaft zu Sex mit dem Chef rangiert auf dem …
Für die Karriere verzichtet jeder Dritte auf Freizeit

Kommentare