+
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar gestiegen.

Winterwetter ist schuld

Über drei Millionen Arbeitslose erwartet

Berlin - Die Zahl der Arbeitslosen ist nach Einschätzung von Experten im Januar erstmals seit März 2012 wieder auf mehr als drei Millionen gestiegen.

Von der Nachrichtenagentur dapd befragte Volkswirte prognostizieren eine Zunahme im Vergleich zum Vormonat um 330.000 bis 340.000 auf knapp 3,18 Millionen. Das wären rund 100.000 Jobsuchende mehr als vor einem Jahr.

Als Hauptgrund für den saisonüblichen Anstieg führen die Ökonomen das Winterwetter an, das zu Entlassungen in Außenberufen führte. Zudem liefen zum Jahresende branchenübergreifend Arbeitsverträge aus. Wer keine Anschlussbeschäftigung gefunden habe, müsse sich im Januar arbeitslos melden.

Im Dezember waren 2,84 Millionen Menschen offiziell ohne Job und damit 88.000 mehr als im November. Die Quote betrug 6,7 Prozent. Die Januar-Daten gibt die Bundesagentur für Arbeit am 31. Januar in Nürnberg bekannt.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trend Ferienkurse: Schulbank statt Schwimmbad

München - Immer mehr Eltern buchen für ihre Kinder Ferienkurse. In der Hoffnung, deren Noten künftig zu verbessern, Wissenslücken zu schließen oder sich für neue Fächer …
Trend Ferienkurse: Schulbank statt Schwimmbad

Alte Riester-Verträge besser nicht kündigen

Die Suche nach rentablen Altersvorsorgeprodukten ist mühsam. Wer noch einen alten Riester-Vertrag hat, kann sich hingegen oft freuen.
Alte Riester-Verträge besser nicht kündigen

Das Recht auf Teilzeit: Wann Sie weniger arbeiten dürfen

Ob es aus reiner Lust auf mehr Freizeit geschehen soll oder ob familiäre oder andere Zwänge dazu raten: Arbeitnehmer können von ihrem Arbeitgeber die Zustimmung dazu …
Das Recht auf Teilzeit: Wann Sie weniger arbeiten dürfen

Gehen oder bleiben: Wann es Zeit für die Kündigung ist

Mit dem Job verbringt man einen Großteil seines Lebens. Daher sollte er Spaß machen. Tut er das nicht mehr, müssen Mitarbeiter handeln - und eventuell kündigen. Die …
Gehen oder bleiben: Wann es Zeit für die Kündigung ist

Kommentare