Mitarbeiter speichern oft auch private Daten auf dem PC. Das kann Ärger geben - auch im Nachhinein. Foto: Jens Kalaene
+
Mitarbeiter speichern oft auch private Daten auf dem PC. Das kann Ärger geben - auch im Nachhinein. Foto: Jens Kalaene

Vor Jobwechsel private Daten vom Büro-PC löschen

Berlin (dpa/tmn) - Das Foto der Tochter oder die Bestätigung für den Urlaubsflug - auf dem Computer im Büro speichern viele Arbeitnehmer auch private Daten und riskieren damit Ärger. Daher gilt insbesondere bei einem Jobwechsel: löschen!

Im Laufe ihres Arbeitslebens sammeln Beschäftigte auf ihrem Rechner nicht nur arbeitsrelevante Daten an. Viele speichern auf der Festplatte auch private Bilder oder Dokumente ab. In vielen Unternehmen ist die private Internetnutzung aber ausdrücklich verboten. Zum Problem kann es außerdem werden, wenn der Arbeitnehmer zu einem neuen Arbeitgeber geht. Viele sind dann unsicher, was mit ihren Daten geschieht. "Spätestens bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses empfehle ich, alle privaten Daten zu sichern und zu entfernen", sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Arbeitnehmer sollten sich immer gedanklich vor Augen halten: Alle Dinge, von denen sie nicht möchten, dass ihr Arbeitgeber sie sieht, sollten sie nicht über ihren Arbeitsaccount laufen lassen. Was man im Zweifel nicht offenlegen würde, habe auf dem Arbeitscomputer nichts verloren.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aufstiegs-Bafög: Vier Monate Bearbeitungszeit einplanen

Das "Meister-Bafög" wird zum "Aufstiegs-Bafög". Neben einem neuen Etikett gibt es ab dem 1. August mehr Geld für angehende Handwerksmeister und Fachkräfte. Wer einen …
Aufstiegs-Bafög: Vier Monate Bearbeitungszeit einplanen

Doch noch studieren: Restplatzbörse öffnet früher

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich nach dem Abitur für ein Studium, die Auswahl der Plätze ist meist begrenzt. Wer sich erst kurzfristig entschlossen hat, sollte …
Doch noch studieren: Restplatzbörse öffnet früher

Ideen aus Ostdeutschland: So finden Firmen einen Azubi

Das neue Ausbildungsjahr fängt an, doch viele Arbeitsplätze für den Nachwuchs bleiben leer. Damit das nicht so bleibt, gehen die Unternehmen inzwischen neue Wege.
Ideen aus Ostdeutschland: So finden Firmen einen Azubi

Jobzusage: Immer schriftlich bestätigen lassen

Nur ein Handschlag reicht für einen Bewerber als Bestätigung für den neuen Job nicht aus. Damit beide Parteien auf der sicheren Seite sind, sollte die Einigung …
Jobzusage: Immer schriftlich bestätigen lassen

Kommentare