Berufstätige sollten eine Freundschaftsanfrage von Kunden nur annehmen, wenn sie das wirklich möchten. Fühlt sich das komisch an, lehnt man lieber ab - und begündet es.
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Berufstätige sollten eine Freundschaftsanfrage von Kunden nur annehmen, wenn sie das wirklich möchten. Fühlt sich das komisch an, lehnt man lieber ab - und begündet es.

Etikette-Regeln beachten

Vorsicht mit Geschäftskontakten auf Facebook

Kann man eine Freundschaftsanfrage von einem Kunden in einem sozialen Netzwerk ablehnen? Manchmal stellt einen die Nutzung von Facebook und Co. vor kniffelige Fragen.

Berlin - Mit Kunden und Kollegen in sozialen Netzwerken ist es so eine Sache: In beruflichen Netzwerken wie Xing will man sich ja gerne vernetzen. Aber auf Facebook? Karrierecoach Alexander Plath gibt Tipps:

Ist es grob unhöflich, Freundschaftsanfragen aus dem beruflichen Umfeld in privaten sozialen Netzwerken wie Facebook abzulehnen? 

Nein! Man sollte nur denjenigen akzeptieren, den man tatsächlich in seinem Netzwerk haben möchte, sagt Plath. Um den Kunden nicht vor den Kopf zu stoßen, empfiehlt er jedoch, die Ablehnung mit einer kurzen Nachricht zu verbinden. So kann man etwa schreiben, dass man ein Netzwerk wie Facebook ausschließlich privat nutze und deswegen die Anfrage nicht annehmen möchte, um die strikte Trennung aufrechtzuerhalten.

Was ist mit Freundschaftsanfragen von Kollegen und Vorgesetzten? 

Freundschaftsanfragen von Kollegen und Vorgesetzten abzulehnen, sei grundsätzlich ebenfalls in Ordnung. Aber es spreche ja für einen, wenn man zum Beispiel den Chef unter seinen Facebook-Freunden hat, sagt Plath. Damit der Chef nicht zuviel Privates mitbekommt, könne man seine Privatsphäre-Einstellungen so machen, dass man seine Freunde in privat und beruflich unterteilt - und den beruflichen "Freunden" dann nur wenige Inhalte zugänglich macht.

Wie geht man mit Nachrichten von Kunden in sozialen Netzwerken um?

Mancher Kunde kontaktiert einen über soziale Netzwerke statt über E-Mail. Hier sei eine zügige Antwort ein Muss, sagt Plath. Etwas anderes gilt nur, wenn es sich um eine Massennachricht handelt, die nicht personalisiert ist.

dpa/tmn

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