Im Vorstellungsgespräch sollten Bewerber gegen Ende nicht nur pro forma Fragen stellen. Warum sich nicht danach erkundigen, was einen wirklich weiterbringt? Foto: Britta Pedersen
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Im Vorstellungsgespräch sollten Bewerber gegen Ende nicht nur pro forma Fragen stellen. Warum sich nicht danach erkundigen, was einen wirklich weiterbringt?

Das wollen Personaler hören

Vorstellungsgespräch: Diese drei Fragen bringen Bewerber weiter

Wer zum Ende eines Vorstellungsgesprächs intelligente Fragen stellt, macht nicht nur einen aufgeweckten Eindruck. Er erfährt außerdem tatsächlich etwas, das ihm weiterhilft. Drei Ideen.

Fast in jedem Gespräch werden Bewerber gegen Ende gefragt, ob sie noch etwas wissen möchten. Vielen fällt nichts ein. Dabei ist das die Chance, wirklich etwas zu erfahren, was nirgendwo steht, sagt Dietmar Leuninger, Karriereberater aus Harsum in Niedersachsen. Drei Fragen, die Bewerber weiterbringen:

"Warum arbeiten Sie als Personaler noch hier?"

Wissen Jobsuchende, dass der Personaler schon länger in der Firma ist, kann die Frage eine aufschlussreiche Antwort bringen. Daran, wie der Personaler Werbung für den Arbeitgeber macht, erfahren Jobsuchende, wo die Beschäftigten die Vorteile sehen - und sie bekommen außerdem einen Eindruck, ob und wie begeistert sie von ihrem Arbeitgeber sind.

"Woran würden Sie meine Arbeit in den ersten 90 Tagen messen?"

Die Aufgaben in dem Job hat der Personaler im Gespräch beschrieben - eigentlich hört sich alles machbar an. Doch spätestens bei Jobstart sind die Anforderungen dann häufig ganz andere. Gut, wenn Bewerber dann diese Frage gestellt haben. Häufig reden Personaler dann etwas mehr Tacheles, was auf Jobsuchende zukommt.

"Was macht ihre guten und was ihre besten Mitarbeiter aus?"

Wollen Firmen aktive Mitarbeiter oder lieber welche, die nicht zu viel Unruhe in den Laden bringen? Stellen Jobsuchende diese Frage, erfahren sie oft eine ganze Menge, wie die Unternehmenskultur im Betrieb ist.

dpa/tmn

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