Schock! Ein anderer hat den gewünschten Posten bekommen. Viele wollen das anfangs nicht wahrhaben. Foto: Jens Kalaene
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Schock! Ein anderer hat den gewünschten Posten bekommen. Viele wollen das anfangs nicht wahrhaben. Foto: Jens Kalaene

Wut und Trauer: Gefühlsphasen nach dem beruflichen Scheitern

Hamburg (dpa/tmn) - Bei der Beförderung übergangen oder sogar den Job verloren: Nach einem Misserfolg im Job wieder aufzustehen, ist schwer. Nach vorne schauen ist schwer, aber wichtig. Nur so kann aus der schwierigen Situation eine neue Chance entstehen.

Wer beruflich scheitert, durchlebt verschiedene Phasen. Das berichtet die Zeitschrift "Harvard Business Manager" (Ausgabe Februar/2015). Am Anfang steht der Schock. Mitarbeiter wollen das Geschehene nicht wahrhaben und verleugnen es. Diese Phase wird häufig abgelöst von einer Zeit der Wut - Arbeitnehmer ärgern sich über das Unternehmen, die Firmenpolitik und ihren Chef. Im Anschluss daran ziehen sich viele zurück und lecken eine Zeit lang ihre Wunden. Manche kommen aus dieser Situation nie heraus. Im Idealfall schließt daran eine Zeit der Akzeptanz an: Arbeitnehmer nehmen die Lage, wie sie ist, blicken nach vorne und versuchen, neue Chancen zu ergreifen.

Ideal ist, wenn Arbeitnehmer nach einiger Zeit hinterfragen können, welchen Anteil sie am Scheitern tragen. Im besten Fall wird aus der Krise so eine Chance, zu wachsen und sich positiv zu verändern. Berufstätige können zum Beispiel ehemalige Vorgesetzte und Kollegen um ein ehrliches Feedback bitten, warum sie ihrer Meinung nach gescheitert sind.

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