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Immer wieder kommt es zu einem Angriff von Hunden. Foto: Philipp Schulze

Angreifendem Hund im Notfall etwas entgegenhalten

Hunde sind manchmal unberechenbar. Vor allem dann, wenn sie nicht gut erzogen sind. Deshalb kommt es vor, dass die Tiere Menschen oder auch andere Hunde angreifen. Was dann zu tun ist:

Bramsche (dpa/tmn) - Dass ein fremder Hund beispielsweise einen Spaziergänger direkt angreift, ist sehr selten. Wer dennoch in eine solche Notsituation gerät und von einem Hund attackiert wird, hält ihm - wenn möglich - einen Gegenstand entgegen.

Der Gegenstand könne beispielsweise eine Handtasche sein, in die der Hund dann beißen kann. Das empfiehlt die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz. Oft helfen in einer brenzligen Situation aber schon kleine Tricks.

Wer einem Hund begegnet, der knurrt und die Nackenhaare aufstellt, signalisiert am besten, dass er keine Bedrohung für das Tier darstellt. Die Experten raten: Langsam abwenden und wegschauen. Hektische Bewegungen sollte man vermeiden, keinesfalls darf man die Arme hochreißen.

Werden Hunde von einem Artgenossen gebissen, sollten Halter ihn immer einem Tierarzt vorstellen. Das gilt selbst dann, wenn die Wunde erst einmal klein aussieht, berichtet die Zeitschrift "Dogs" (Ausgabe November/Dezember 2015). Bei Bissverletzungen ist die Infektionsgefahr besonders hoch, denn bei Hunden tummeln sich im Speichel und auf den Zähnen Bakterien. Der Arzt reinigt die Wunde und gibt in der Regel ein Antibiotikum.

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