+
Ab März/April kann die Heil- und Gewürzpflanze, die im Volksmund aufgrund ihres Geruchs auch "Wilder Knoblauch" genannt wird, geerntet werden. Für Hunde und Pferde ist Bärlauch gefährlich. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Hunde und Pferde dürfen keinen Bärlauch fressen

Was für Menschen als Heilpflanze gilt, kann Hunden und Pferden gefährlich werden. Bärlauch, auch bekannt als wilder Knoblauch, ist für diese Tiere giftig.

Berlin (dpa/tmn) - Halter von Hunden und Pferden sollten gut aufpassen, dass die Tiere keinen Bärlauch zu fressen bekommen. Denn dieser ist für die Vierbeiner giftig, erläutert der Verein Aktion Tier.

Beispielsweise auf Pferdekoppeln müsse man den Bärlauch samt Knollen aus dem Boden entfernen. Konkret ist es der Stoff Methylcystein-Sulfoxid, der den Bärlauch für Hunde und Pferde giftig macht. Dieser Stoff zerstört die roten Blutkörperchen. Erste Anzeichen für eine Vergiftung sind normalerweise Durchfall und Erbrechen. Dann sollten Halter schnell mit ihrem Vierbeiner zum Tierarzt.

Aktion Tier

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rassmo und Co.: Designerhunde und das "genetische Roulette"

Sogenannte Designerhunde sehen oft besonders niedlich aus und versprechen Vorteile - etwa für Allergiker. Aber Kritiker warnen und sprechen von "genetischem Roulette".
Rassmo und Co.: Designerhunde und das "genetische Roulette"

Vögel füttern im Winter: Mehrere Futterstellen sind besser

Im Winter Vögel zu füttern, macht Spaß. Allerdings fressen Amseln, Finken und Spatzen nicht das Gleiche - und auch nicht immer gerne gemeinsam.
Vögel füttern im Winter: Mehrere Futterstellen sind besser

Bello Bewegung verschaffen: Gutes Spielzeug für Haustiere

Haustiere spielen gerne. Das sollten Halter berücksichtigen, wenn sie zu Weihnachten ihre Vierbeiner bescheren wollen. Allerdings eignen sich nicht alle Spielzeuge als …
Bello Bewegung verschaffen: Gutes Spielzeug für Haustiere

Enten und Gänse: Höllenqualen für Federbetten und Winterjacken

Seit Menschen Federn und Daunen als fluffige Füllung für Kissen, Decken und wärmende Jacken schätzen, müssen jedes Jahr Millionen Gänse und Enten Höllenqualen leiden.
Enten und Gänse: Höllenqualen für Federbetten und Winterjacken

Kommentare