+
Es ist meist nicht nur gefährlich, von Schlangen gebissen zu werden. Die Tiere können auch Salmonellen übertragen. Halter sollten daher streng auf Hygiene achten.

Infektionsgefahr: 

Reptilien-Halter müssen auf Hygiene achten

Die größte Gefahr bei Reptilien geht häufig von ihrem Gift aus. Doch ein meist unbemerktes Risiko für Reptilien-Halter ist ein ganz anderes: Die Tiere übertragen bedrohliche Bakterien.

Reptilien haben oft Salmonellen im Körper und können diese an ihre Halter weitergeben. Wer ein Reptil zu Hause hält, sollte daher vor allem darauf achten, dass die Tiere keinen Kontakt zu Babys, Kleinkindern und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem haben.

Wichtig sei, Reptilien möglichst hygienisch zu halten. So müssen beispielsweise Waschbecken gereinigt und desinfiziert werden, wenn dort Terrarien sauber gemacht wurden. Außerdem dürfen die Tiere keinen Kontakt zu Lebensmitteln haben - und sich nicht dort aufhalten, wo Essen zubereitet oder gegessen wird. Darauf weist die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft hin.

Außerdem müssen Reptilien artgerecht und mit Sachkunde gehalten werden. Und: Regelmäßige Tierarztbesuche sind wichtig. Die Experten raten allerdings davon ab, in jedem Fall mit Antibiotika gegen die Salmonellen der Tiere vorzugehen. So könnten beispielsweise multiresistente Keime entstehen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hunde sollten keine Trauben fressen

Einige Hunde fressen zwischendurch gern einmal etwas Obst. Doch nicht alle Obstsorten sind für den Vierbeiner geeignet. Trauben etwa können zu einer bedrohlichen …
Hunde sollten keine Trauben fressen

Tipps zum Zusammenführen von Katzen

Zwei erwachsene Katzen zusammenzuführen, ist keine einfache Aufgabe. Aber es gibt ein paar Tricks: Oft müssen sich die Tiere erstmal indirekt beschnuppern.
Tipps zum Zusammenführen von Katzen

Mäntel sind für kurzhaarige Hunde im Herbst sinnvoll

An kalten Tagen freuen sich nicht nur Menschen über warme Bekleidung. Auch einige Hunderassen können einen Wärmeschutz bei Spaziergängen gebrauchen. Insbesondere für …
Mäntel sind für kurzhaarige Hunde im Herbst sinnvoll

Einmaliges Auswilderungsprojekt für Orang-Utans

Die einzigartigen großen Menschenaffen Südostasiens sind vom Aussterben bedroht. Nur noch 6500 Orang-Utans leben auf der Insel Sumatra in Indonesien.
Einmaliges Auswilderungsprojekt für Orang-Utans

Kommentare