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Papierüberweisung kostet: Banken sind sehr kreativ beim finden neuer Ideen für Gebühren.

Tricks der Geldinstitute

Welche Bankgebühren unzulässig sind

Berlin - Bankkunden aufgepasst: Die Angabe"Preis pro Buchungskosten" rechtfertigt laut "Stiftung Warentest" keine Extragebühren. Service: Zehn Tipps gegen Bankgebühren

Bei Verträgen zu Girokonten sind Klauseln unzulässig, die einen „Preis pro Buchungsposten“ vorsehen. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor (Az.: XI ZR 174/13), auf das die Stiftung Warentest hinweist. Die Richter hielten die Klausel für rechtswidrig, weil nicht nur übliche Kontobewegungen zu „Buchungsposten“ zählen, sondern zum Beispiel auch Korrekturen von Fehlern, die das Kreditinstitut zu verantworten hat. Zur Fehlerkorrektur sind Banken gesetzlich verpflichtet. Die Kosten dafür dürfen sie nicht abwälzen.

Verjährungsfrist beachten

Bankkunden sollten einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werfen. Findet sich dort wörtlich die Angabe „Preis pro Buchungsposten“, können die entsprechenden Gebühren zurückgefordert werden. Gesondert vereinbarte Gebühren sind davon ausgenommen. Betroffene können noch bis Ende 2015 verlangen, dass sie die entsprechenden Beträge erstattet bekommen, die sie seit 1. Januar 2012 zahlen mussten. Denn die Forderung, die Gebühren eines Jahres zu erstatten, verjährt erst nach Ablauf von drei weiteren Jahren.

Warentest: Schutz vor Extrakosten

Die Stiftung Warentest bietet auf ihren Seiten noch einen weiteren Service an. "Die zehn gemeinsten Bankgebühren" listet  einige kreative Ideen einiger Institute auf, dem Kunden mehr oder weniger unauffällig Gebühren in Rechnung zu stellen.

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