Gartenfreunde sollten in der Wachstumsphase regelmäßig den Boden auflockern, besonders nach Regen. So wird der Boden gut durchlüftet. Foto: Franziska Gabbert
+
Gartenfreunde sollten in der Wachstumsphase regelmäßig den Boden auflockern, besonders nach Regen. So wird der Boden gut durchlüftet. Foto: Franziska Gabbert

Auflockern und Kompost geben - Was der Gartenboden braucht

Damit die Pflanzen ab dem Frühjahr wieder ihre volle Pracht entfalten können, sorgen Hobbygärtner am besten für einen humosreichen Gartenboden. Wie das geht, weiß der Zentralverband Gartenbau.

Bonn (dpa/tmn) - Krümelig, humos mit guter Wasserhaltekraft und ausreichend durchlüftet - so sollte ein fruchtbarer Gartenboden sein, damit alle Pflanzen optimal wachsen.

Wichtig ist für den Hobbygärtner vor allem, dass der Boden ausreichend aufgelockert wird, erklärt der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Sonst entsteht Staunässe. Daraus folgt: Die Durchlüftung des Bodens ist gestört und sowohl bei Pflanzen als auch beim Rasen kommt es zu Wachstumsstörungen.

Was der Hobbygärtner also tun sollte: Regelmäßig den Boden hacken in der Wachstumsphase, besonders nach Regen. Denn das bringt mehr Luft in den Boden. Und durch die Bodenbearbeitung bekommen die Pflanzen auch einen ausreichend großen Wurzelraum, außerdem regt sie die Bodenlebewesen zur Aktivität an.

Bei lockeren und leichten Sandböden helfen Zuschlagstoffe wie Kompost, damit der Boden Wasser und Nährstoffe speichern kann. Auch Tonmehl, auf der Bodenoberfläche leicht eingearbeitet, fördert die Nährstoffspeicherung. Bei leichten Böden kann man sich das Umgraben mit dem Spaten sparen. Eine Harke ist ausreichend zur Bodenlockerung.

Schwere Lehm- und Tonböden speichern Regenwasser sehr gut, dennoch sind Staunässe und Luftmangel oft problematisch. Auch hier helfen eine Zugabe von Kompost und ein tiefgründiges Lockern mit Hilfe einer Grabegabel, um die Bodenstruktur zu optimieren. Beigemischter Sand verbessert den Wasserhaushalt. Und Rasenflächen werden optimal durchlüftet durch regelmäßiges Aerifizieren, also Durchlöchern der Grasnarbe.

Übrigens: Im Spätsommer kann man auf Flächen, die erst im Frühjahr wieder bepflanzt werden, eine Gründüngung aussäen. Die Grünmasse wird im Frühjahr einfach in die Erde untergearbeitet und bietet dem Boden dann wertvollen Humus.

Mehr zum Thema

Auch interessant

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel

Peiting backt - Süßes aus dem Pfaffenwinkel
Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat

Krickerl-Messer aus echtem Rehgeweih - Unikat
Fischkochbuch vom Starnberger See

Fischkochbuch vom Starnberger See

Fischkochbuch vom Starnberger See
Fischkochbuch vom Oberland

Fischkochbuch vom Oberland

Fischkochbuch vom Oberland

Meistgelesene Artikel

Was für ein Stress: Warum der Salat plötzlich aufschießt

Macht der Salat unerwartet einen Schuss nach oben, liegt das nicht unbedingt an einem gesunden Wachstum. Vielmehr sind ungünstige Umweltfaktoren daran Schuld. Meist kann …
Was für ein Stress: Warum der Salat plötzlich aufschießt

Für den Sommer: Mobile Klimageräte

Klimageräte können im Sommer wichtig sein. Für das Haus gibt es ein- oder zweiteilige. Beim Anbringen eines zweiteiligen Gerätetyps sollte man sich jedoch vorher mit …
Für den Sommer: Mobile Klimageräte

Grüner Treibstoff? Algen für den Flugzeugtank

Mit besserem Gewissen fliegen? Forscher der Technischen Uni München arbeiten an einem Flugzeugtreibstoff der Zukunft: aus Algen.
Grüner Treibstoff? Algen für den Flugzeugtank

Verwelktes abschneiden: Wichtigster Tipp für lange Blüte

Zum einen sehen verwelkte Blüten nicht schön aus. Zum anderen rauben sie der Pflanze Energie. Es kann also nur eine Maßnahme geben: Abschneiden.
Verwelktes abschneiden: Wichtigster Tipp für lange Blüte

Kommentare