Kräuter und verschiedene Gemüsearten wachsen selbst in Blumenkästen auf dem Balkon gut. Foto: Franziska Gabbert
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Kräuter und verschiedene Gemüsearten wachsen selbst in Blumenkästen auf dem Balkon gut. Foto: Franziska Gabbert

Balkonpflanzen dekorativ mit Gemüse und Kräutern mischen

Auf dem Balkon gedeihen schon lange nicht mehr nur Blumen. Kräuter und Gemüse haben dort Einzug gehalten. Das ist praktisch - und mit der richtigen Mischung schön anzusehen. Hobbygärtner sollten bei der Zusammenstellung aber nicht nur auf die Farbkombination achten.

Bonn (dpa/tmn) - Balkongärtner müssen viel auf kleinstem Raum unterbringen: schöne Blüten, aber auch Gemüsepflanzen und Kräuter. Der Zentralverband Gartenbau erklärt, wie man sie richtig kombiniert:

Auf Bedürfnisse achten:Manche Pflanzen haben einen höheren Stickstoffbedarf als andere. Diese sollte der Balkongärtner zusammenbringen. So sind zum Beispiel Ringelblumen sogenannte Schwachzehrer mit niedrigerem Bedarf als Salate, die als Mittelzehrer gelten. Sie wurden daher schon traditionell in den Bauerngärten nebeneinander gepflanzt. Diese Kombination laugt das Substrat nicht zu sehr aus. Alternativ passen zum Salat auch Studentenblumen als Starkzehrer. Und gut zu genügsamen Ringelblumen machen sich auch noch Tomaten, sie gelten ebenfalls als Starkzehrer.

Wichtig ist auch, auf eine abgestimmte Düngermenge zu achten: Kräutern schadet zum Beispiel zu viel Dünger, er wirkt sich auf ihr Aroma aus. Sie dürfen daher nur mit Pflanzen im Topf wachsen, die mit ebenso wenig Dünger auskommen. Außerdem brauchen Kräuter, besonders die mediterranen Arten mit verholzten Stielen und kleinen Nadeln wie Rosmarin, sehr viel weniger Wasser als Gemüse- und Zierpflanzen.

Vorteile ausspielen: Platz können Balkongärtner sparen, indem sie Pflanzen kombinieren, die auf verschiedenen Ebenen wachsen. So kann der Raum unter einem Paprikahochstämmchen gut für kleinblütige Sanvitalien genutzt werden. Sie hängen auch leicht über den Topf hinaus, was die Bepflanzung üppiger erscheinen lässt. Weiterer Vorteil: Feuchtigkeit im Substrat unter dem Paprika hält sich durch die Bepflanzung besser.

Farblich passend gestalten: Ein buntstieliger Mangold lässt sich passend mit rot- oder orangefarbenen Pflanzen kombinieren. Paprika- oder auch Chilipflanzen sehen gut neben kleinblütigen, gelben Blühpflanzen wie Sanvitalien aus.

Küchenkombinationen: Witzig ist die Idee, die Pflanzen so zusammen zu setzen, wie sie später in der Küche zum Einsatz kommen. Eine sommerliche Vorspeise aus einem Topf ergibt zum Beispiel die Kombination von Basilikum und Tomate.

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