Wer beim Einkauf auf Leder von wildlebenden oder bedrohten Tierarten verzichten will, kann sich am blauen Engel orientieren. Darüber, ob die Tiere artgerecht gehalten wurden, gibt er jedoch keinen Aufschluss. Foto: Soeren Stache
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Wer beim Einkauf auf Leder von wildlebenden oder bedrohten Tierarten verzichten will, kann sich am blauen Engel orientieren. Darüber, ob die Tiere artgerecht gehalten wurden, gibt er jedoch keinen Aufschluss. Foto: Soeren Stache

Blauer Engel gibt Hinweis auf Herkunft von Leder

Neue Schuhe müssen her oder eine neue Handtasche. Aber das Leder darf nicht von wildlebenden oder bedrohten Arten stammen. Nur, wie soll man das erkennen? Der blaue Engel ist ein Anhaltspunkt.

Berlin (dpa) - Auf Leder aus Schlangen- oder Krokodilhaut verzichten viele bereits. Das geht gut, weil man dieses Leder durch die auffällige Musterung schnell erkennt. Aber woher erkennt man etwa bei ganz normalen braunen Lederschuhen, dass ihr Leder nicht etwa bedrohten Tierarten stammt?

Die Auszeichnung des Blauen Engels gibt Aufschluss über die Herkunft des Leders, teilt die Verbraucher Initiative mit. Bei Lederschuhen weist das Umweltzeichen darauf hin, dass die verwendeten Häute von landwirtschaftlichen Nutztieren stammen. Und nicht von bedrohten oder wildlebenden Arten.

Über die Art der Haltung gibt das Zeichen aber keine Auskunft. Und Öko-Leder aus tiergerechter Haltung ist noch selten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb zu Schuhen aus Kunstleder greifen.

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