Nora Knoepfli von Willer bringt an ihrem Holzregal mit einem Akkuschrauber die Rückwand an. Foto: Daniel Maurer
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Nora Knoepfli von Willer bringt an ihrem Holzregal mit einem Akkuschrauber die Rückwand an. Foto: Daniel Maurer
Eine Handkreissäge mit einer Führungsschiene ist beim Regalbau nützlich. Das Arbeiten in einer Werkstatt macht vieles leichter. Benötigte Werkzeuge sind hier meist vorhanden. Foto: Daniel Maurer
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Eine Handkreissäge mit einer Führungsschiene ist beim Regalbau nützlich. Das Arbeiten in einer Werkstatt macht vieles leichter. Benötigte Werkzeuge sind hier meist vorhanden. Foto: Daniel Maurer
Das Zusammenbauen erfordert Kraft. Wolf-Christian Hartwieg setzt gemeinsam mit seiner Kursteilnehmerin das Regal zusammen. Foto: Daniel Maurer
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Das Zusammenbauen erfordert Kraft. Wolf-Christian Hartwieg setzt gemeinsam mit seiner Kursteilnehmerin das Regal zusammen. Foto: Daniel Maurer
Der Schreiner Wolf-Christian Hartwieg leitet die Kurswerkstatt Freiburg in Kirchzarten. Foto: Daniel Maurer
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Der Schreiner Wolf-Christian Hartwieg leitet die Kurswerkstatt Freiburg in Kirchzarten. Foto: Daniel Maurer
Sieht einfach aus, gelingt aber nur mit gutem Bauplan: Diese Erfahrung hat Nora Knoepfli von Willer beim Schreinerkurs gemacht. Foto: Daniel Maurer
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Sieht einfach aus, gelingt aber nur mit gutem Bauplan: Diese Erfahrung hat Nora Knoepfli von Willer beim Schreinerkurs gemacht. Foto: Daniel Maurer
Ein Regal ist ein gutes Selbermachprojekt für Heimwerker. Nora Knoepfli von Willer hat in der Kurswerkstatt von Schreiner Wolf-Christian Hartwieg ein eigenes Holzregal gebaut. Foto: Daniel Maurer
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Ein Regal ist ein gutes Selbermachprojekt für Heimwerker. Nora Knoepfli von Willer hat in der Kurswerkstatt von Schreiner Wolf-Christian Hartwieg ein eigenes Holzregal gebaut. Foto: Daniel Maurer

Ein guter Einstieg für Heimwerker - Regale selber bauen

Siegburg (dpa/tmn) - Möbel selbst zu bauen, ist keine einfache Aufgabe. Ein echter Heimwerker lässt sich davon aber nicht abschrecken. Ein Regal ist noch am besten für Anfänger geeignet.

Heimwerken hat etwas mit Stolz zu tun. Man will hinterher zeigen können: Das habe ich gemacht. Ein Regal sei als Anfängerprojekt gut geeignet, sagt Sylvia Gayk, Bauzeichnerin und Dozentin an der Volkshochschule Rhein-Sieg in Siegburg. "Es ist ein überschaubares Werkstück. Gleichzeitig lernt man daran die wichtigsten handwerklichen Fertigkeiten eines Tischlers."

Im Baumarkt findet sich häufig eine große Auswahl an Platten aus Kiefern- und Fichtenholz. Aus Sicht von Gayk sind sie als Einstiegshölzer gut geeignet. "Diese Weichhölzer lassen sich leicht bearbeiten und sind kostengünstig", sagt die Heimwerkerdozentin. "Da ist es nicht so schlimm, wenn mal was schiefgeht."

Die Nadelhölzer haben auch Nachteile. "Sie reißen bei der Bearbeitung leicht aus", erklärt Wolf-Christian Hartwieg, Leiter der Kurswerkstatt Freiburg in Kirchzarten. "Außerdem fallen Äste raus." Der Architekt und gelernte Schreiner empfiehlt für den Anfang Leimholzplatten aus Erle oder Birke oder Multiplex-Platten aus Birke. "Die sind zwar etwas teurer, aber man spart ja schon durch die Eigenarbeit viel Geld."

Ein Regal zu bauen, scheint wirklich einfach zu sein. Schließlich muss im Grunde nur das Holz zugeschnitten und mit ein paar Winkel und Spax-Schrauben zusammengeschraubt werden. Doch das alles muss mit Präzision geschehen - maßgenau zuschneiden lassen sich die Bretter zum Beispiel oft im Baumarkt.

Die Experten raten, als Laie nicht unbedingt auf eigene Entwürfe zu setzen. "Für Anfänger ist es gar nicht so leicht, mit einer Bauanleitung zurechtzukommen", hat die Heimwerkerlehrerin Gayk beobachtet. Der Umgang mit Lineal und Zollstock, Winkel und Schreinerwinkel will geübt sein, Präzision und Geduld sind gefragt. "Beispielsweise beim Übertragen der Bemaßung auf das Holz werden viele Fehler gemacht und damit Ausschuss produziert." Bauanleitungen für Regale gibt es aber zuhauf im Internet, in Fachzeitschriften und Ratgeberbüchern. Auch Gayk arbeitet in ihren Kursen mit Anleitungen.

Für den Bau werden vergleichsweise wenige Werkzeuge und Geräte benötigt. "Das Wichtigste ist eine Handkreissäge mit einer Führungsschiene", findet Hartwieg. "Sie sorgt dafür, dass der Schnitt richtig gerade wird und hat auch einen Ausreißschutz." Für die Endbearbeitung braucht man ein Schleifgerät, beispielsweise einen kleinen Exzenterschleifer. Art und Anzahl von Schrauben, Verbindern und Nägeln hängt vom Werkstück ab. Hammer und Akkubohrschrauber, Feile und Raspel, Handschleifklotz und Holzleim sollten ebenfalls bereitliegen.

"Welche persönliche Schutzausrüstung benötigt wird, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich", sagt Björn Kasper von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund. "Hinweise dazu finden sich immer in der Bedienungsanleitung." Heimwerkerlehrer Hartwieg betont außerdem: "Der Arbeitstisch muss groß genug und gut beleuchtet sein". Und: Nur mit ausreichend Bewegungsfreiheit und stabilem Stand lässt sich sicher arbeiten.

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