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Federn und Daunen haben eine unterschiedliche Struktur. Foto: Friso Gentsch

Federn oder Daunen - Die Unterschiede bei Bettenfüllungen

Daunen- oder Federbetten? Das ist die Fragen beim Kissen- und Deckenkauf. Der größte Unterschied ist wohl der Kiel. Genauer erklärt es der Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie.

Mainz (dpa/tmn) - Betten und Kissen werden oft aus einem Gemisch aus Federn und Daunen gefüllt. Aber was ist der Unterschied? Das erklärt der Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie in Mainz.

Daunen: Daunen sind das Untergefieder. Sie kommen am häufigsten im Brustbereich vor. Eine Besonderheit ist, nur Wassergeflügeltiere wie Gänse und Enten tragen Daunen. Puten und Hühner, die zum Landgeflügel zählen, haben keine. Daunen unterschieden sich optisch deutlich von Federn: Sie sehen aus wie Schneeflocken. Die Daunenbeinchen gehen strahlenförmig von einem Kern ab - dem Verband zufolge hat eine gute Daune rund zwei Millionen solcher Beinchen, die verzahnt ineinandergreifen. Zwischen ihnen wird Luft gespeichert, die vor Kälte schützt. Eine Daune wiegt den Angaben zufolge nur 0,001 bis 0,002 Gramm. Für eine Füllung von einem Kilo nur aus Daunen braucht man also eine halbe bis eine Million davon.

Federn: Federn sind das äußere Kleid des Tieres. Sie unterscheiden sich von den Daunen vor allem durch ihre eher platte Form und ihren Kiel. Von diesem gehen zu beiden Seiten weiche Härchen ab. Während eine Entenfeder stark gebogen und zierlich ist, ist die der Gänse zwar auch stark gebogen, aber gedrungen. Sie wirkt, als sei ihr Fahnenende abgeschnitten, am unteren Teil gibt es oft einen weichen Flaum.

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