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Gladiolen zeigen im Sommer ihre prachtvollen Blüten. Werden sie im Frühjahr gesetzt, benötigen sie zusätzliche Nährstoffe. Foto: Martin Gerten

Gladiolen zwei und sieben Wochen nach Setzen düngen

Frisch gepflanzte Gladiolen sollten im richtigen Abstand gedüngt werden, damit sie ihre volle Pracht entfalten. Bei Insektenbefall hilft jedoch nur, die Blätter der Pflanze radikal zu stutzen.

Berlin (dpa/gms) – Gladiolen (Gladiolus-Hybriden) sind wahre Prachtexemplare unter den Gartenblumen: Bis zu 28 strahlende Blüten zeigen sich an einem einzigen Blütenstand. Zumindest dann, wenn die Blüte auch gelingt - und die Pflanzen gesundbleiben. Bis Mitte Mai können die Knollen gesetzt werden.

Aber sie dürfen keinesfalls ins gleiche Beet wie im vergangenen Jahr kommen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. So lässt sich verhindern, dass sich Pilz- und Bakterienkrankheiten weiter verbreiten. Die Knollen kommen gut zehn Zentimeter tief in die Erde und brauchen bei Trockenheit Wasser. Je eine Volldüngergabe zwei und sieben Wochen nach dem Setzen der Zwiebeln sorgen für ein besseres Wachstum.

Beliebt sind Gladiolen leider auch bei Thripsen, winzigen Insekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren und die Blumen dadurch stark schädigen können. Typischerweise bekommen Blätter und Blüten dann silbrige Streifen und verkümmern. Der BDG empfiehlt, bei den ersten Anzeichen eines Befalls alle Blätter der Pflanze bodennah abzuschneiden. Sonst wandern die Schädlinge unter die Hüllblätter der Knollen, um dort zu überwintern.

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