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Welcher Draht wohin gehört, wissen Elektriker viel besser als Heimwerker.

TÜV Rheinland

Elektrogeräte: Besser Rat vom Fachmann einholen

Vorsicht bei Arbeiten an Elektroleitungen: Schon die Berührung einer falschen Leitungsader kann ausreichen, um sich zu verletzen, erklärt der TÜV Rheinland. Heimwerker sollten besser einen Elektriker ans Werk lassen.

Köln - Heimwerker sollten das eigene Können nicht überschätzen und im Zweifel besser den Elektriker beauftragen. Wer doch selbst Hand anlegt, sollte die Arbeiten einstellen, sobald Unsicherheiten aufkommen.

Bei neuen Anlagen gehören meist gleichfarbige Drähte zusammen. Vor Jahren aber war zum Beispiel der Schutzleiter rot, heute ist er grün-gelb. Das kann für Verwirrung sorgen.

Nach der Montage sollte unbedingt kontrolliert werden, ob der Stromkreis tatsächlich richtig angeschlossen ist. Dafür eignet sich am besten ein sogenannter "0100-Tester". So ein Gerät gibt es aber nur im Fachhandel, gibt der TÜV Rheinland zu bedenken. Zudem seien die Geräte für den Heimgebrauch unverhältnismäßig teuer. Phasenprüfer in Form eines kleinen Schraubendrehers mit Glimmlampe, lieferten häufig falsche Ergebnisse. Deshalb sollten die neuen Anschlüsse von einem Fachmann überprüft werden.

dpa

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