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Diese Schulden rechnen sich

Immobilien sicher finanzieren

So klappt die Eigenheim-Finanzierung: Eigenkapital, Einkommen, Zusammenhalt.

Der Klassiker

Auf dem Weg in die eigenen vier Wände kommen viele Interessenten um eine langfristig geplante Finanzierung nicht herum. Das klassische Drei- Säulen-Modell sieht so aus: 20 Prozent Eigenkapital, 30 Prozent Bausparvertrag und 50 Prozent Annuitätendarlehen bei einer Hypothekenbank. Weil dabei nur die Hälfte über die Bank finanziert wird, erfordert dieses Modell eine Ansparphase (für das Eigenkapital und den Bausparer). Wer gleich nach Berufseintritt damit beginnt, hat nach ungefähr zehn Jahren schon ordentlich was beisammen. Besonders wichtig: Hier lernt man Spardisziplin, das honoriert später auch die Bank.

Schneller Weg

Wer über genügend Eigenkapital und ein entsprechendes Einkommen verfügt, kommt auch ohne Bausparer ans Ziel. Aktuell gibt es Immobiliendarlehen zu Bestkonditionen wieder für knapp unter 4 Prozent. Damit kosten 100.000 Euro Baugeld solide finanziert nur monatlich 500 Euro. Statt also 1.000 Euro Miete (oder mehr) zu bezahlen, kann man sich auch 200.000 Euro (oder mehr) leihen und eventuell ein Eigenheim kaufen.

Sofort profitieren

Der Vorteil: Die Schuldentilgung ist nichts anderes als ein Sparen im Nachhinein. Währen Mieter neben ihren Mietkosten einen zusätzlichen Sparbetrag aufbringen müssen, fließt hier die sonst fällige Miete direkt aufs eigene (Schulden)Konto. Wer sinnvollerweise mit der Bank Sondertilgungen vereinbart hat, baut seinen Schuldenberg noch schneller ab. In der Regel zahlen dann Eigenheimer nach etwa 15 Jahren schon deutlich weniger fürs Wohnen als vergleichbare Mieter, deren Kosten durch Mieterhöhungen ständig steigen.

Endlich mietfrei

Im Idealfall einer Eigenheimfinanzierung ist die Schuldenfreiheit schon vor der Rente erreicht. Dann baut die bisherige Monatsrate ein Polster für den sorgenfreien Ruhestand auf.

BAUGELD-ZINSEN GERADE AM SCHWANKEN

Im März stiegen die Zinsen für Baugeld um gut einen halben Prozentpunkt. Jetzt im April sind sie leicht gefallen; die besten Angebote auf dem Markt liegen bei knapp unter vier Prozent. Damit wird eine Annuität (Zins plus Tilgung) von 6 % möglich; 100.000 Euro kosten demnach monatlich 500 Euro. Doch der Trend weist eindeutig weiter nach oben. Dass sich Angebote der Kreditanbieter der derzeit teils deutlich unterscheiden, hängt damit zusammen, dass sie unterschiedlich schnell auf das Marktgeschehen reagieren.

Ein scheinbar minimaler Konditionsunterschied kann sich deutlich auswirken. Bei einem Kredit über 200.000 Euro verteuert eine Zinsdifferenz von nur 0,3 Prozentpunkten das Darlehen während einer zehnjährigen Zinsbindungsfrist um etwa 7.000 Euro.

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