Wie viele Äste man entfernt, hängt maßgeblich von der Vorjahresertrag ab. Foto: Lukas Schulze
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Wie viele Äste man entfernt, hängt maßgeblich von der Vorjahresertrag ab. Foto: Lukas Schulze

Intensität des Baumschnitts hängt von Vorjahresertrag ab

Oldenburg (dpa/tmn) - Die letzten Wintermonate sind eine gute Zeit für Korrekturen an Obstbäumen. Wie stark geschnitten werden muss, hängt dabei unter anderem von dem Vorjahresertrag ab. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin.

Für die Obstbäume im heimischen Garten gilt: Brachte der Baum im vergangenen Jahr überdurchschnittlich viele Früchte, sollte eher zurückhaltend geschnitten werden. War die letzte Ernte dagegen nur mäßig bis schwach, kann intensiv geschnitten und damit der hohe Anteil an Blütenknospen reduziert werden.

Auch die Wuchsstärke spielt eine Rolle. Bei stark wachsenden Bäumen sollte eher zurückhaltend geschnitten werden. Bei jungen Pflanzen kann in den ersten Jahren sogar ganz auf einen Schnitt verzichtet werden. Bei schwach wachsendem Gehölz fördert ein kräftiger Schnitt hingegen das Wachstum. Bei älteren Bäumen ist darauf zu achten, dass die Baumkrone nicht zu dicht wächst und genügend Abstand zwischen den Leitästen besteht.

Der optimale Termin für den Obstbaumschnitt liegt den Angaben zufolge in der Vegetationsruhe vor Beginn des Austriebs der Bäume. Schnittwunden können zu diesem Zeitpunkt schnell wieder verheilen, so die Fachberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Idealerweise sollte bei trockenem Wetter geschnitten werden, um den Schadpilzen das Eindringen in das Pflanzengewebe zu erschweren.

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