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Edelkastanien liegen unter einem Kastanienbaum. Das gibt es nicht bei der Australischen Kastanie. Foto: Daniel Reinhardt

Nicht verwandt mit unserem Baum: Australische Kastanie

Bei uns wächst die Kastanie draußen. Im Herbst findet man jede Menge Nussfrüchte am Boden. Das ist bei der Australischen Kastanie anders.

Berlin (dpa/tmn) - Gerade in der dunklen Zeit ist es schön, etwas Grün im Haus zu haben. Die Australische Kastanie (Castanospermum australe) lässt mit ihren glänzenden grünen Blättern von sonnigeren Tagen träumen und gedeiht auch im Haus prächtig.

Kastanien wird man an ihr jedoch nicht finden, denn mit unseren Kastanienbäumen (Castanea) ist die Pflanze nicht verwandt, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

In ihrer Heimat wird die Australische Kastanie stattliche 35 Meter hoch und gerne als Schattenbaum in Parks angepflanzt. Als Zimmerpflanze bleibt sie klein, bei guten Bedingungen kann sie aber auch hier zwei Meter Höhe erreichen. Der BDG empfiehlt einen hellen Platz, aber nicht unbedingt die pralle Sonne.

Bei einer Zimmertemperatur von 18 bis 20 Grad fühlt sich das Bäumchen äußerst wohl, unter 12 Grad sollte das Thermometer nicht sinken. Außerdem braucht der schmucke Baum genügend Wasser. Aber Vorsicht: Staunässe nimmt die Kastanie übel. Deshalb ist es sinnvoll, zum Wässern den gesamten Wurzelballen in ein Wasserbad zu tauchen, bis er vollgesaugt ist.

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