Handwerker hantieren gern mit Farbe. Die Reste ihres Einsatzes müssen sie danach ordnungsgemäß entsorgen - auf einem Recyclinghof. Foto: Jens Schierenbeck
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Handwerker hantieren gern mit Farbe. Die Reste ihres Einsatzes müssen sie danach ordnungsgemäß entsorgen - auf einem Recyclinghof. Foto: Jens Schierenbeck

Recyclinghof nimmt Farbreste an

Nicht in den Gully kippen: Ihre Chemikalien müssen Heimwerker ordnungsgemäß entsorgen - auf einem Recyclinghof. Wie es dann weitergeht, erlärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Farben, Lösemittel, Unkrautvernichter und sonstige Chemikalien dürfen Heimwerker weder in den Gully kippen noch in den Hausabfluss schütten. Die enthaltenen Stoffe bauen sich nicht gut ab, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Reste bringt man daher am besten zur Schadstoffannahme am Recyclinghof - und zwar übersichtlich in einem Karton oder einer Kunststoffbox gestapelt. Denn in einer Tüte oder einem Müllsack kann beim Transport etwas kaputt gehen. Kommen Chemikalien dabei in Kontakt, kann es zu einer gefährlichen Reaktion kommen.

Gebrauchtes Motoren- und Getriebeöl nimmt der Händler zurück, oder der Heimwerker entsorgt es über die Altölsammelstelle. Allerdings raten die Verbraucherschützer, für die kostenlose Rückgabe beim Händler die Kaufquittung aufzubewahren.

Wichtig ist bei Chemikalienresten: Gerade in älteren Produkten wie Holzschutzmitteln stecken besonders gefährliche Schadstoffe, die heute verboten sind, erklären die Verbraucherschützer. Daher sollte man auch möglichst immer bei Produkten mit Warnhinweisen und Gefahrensymbolen die Originalgebinde aufbewahren.

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