Hainbuchen eignen sich als Hecken an sonnigen wie auch schattigen Standorten. Foto: Andrea Warnecke
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Hainbuchen eignen sich als Hecken an sonnigen wie auch schattigen Standorten. Foto: Andrea Warnecke

Sonnig, schattig, windig: Die richtige Hecke für jeden Ort

Hecken schützen und bewahren den Garten vor neugierigen Blicken. Doch nicht für jeden Standort eignet sich auch jedes Gehölz - ganz gleich, ob immergrün oder laubabwerfend.

Bonn (dpa/tmn) - Einen grünen Blick- oder Windschutz - das wünschen sich viele im Garten. Aber welche Hecke passt wohin? Der Zentralverband Gartenbau gibt ein paar Ideen:

Sonnig: In sonnenverwöhnten Lagen, an denen zeitweise auch mal Schatten auftaucht, fühlen sich Rotbuche (Fagus sylvatica) und Hainbuche (Carpinus betulus) wohl. Auch der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) gedeiht an sonnigen bis schattigen Plätzen. Je nach Sorte sollte er vor Wintersonne und starkem Wind geschützt stehen.

Geschützt: Die Bambushecke (Fargesia) mag es warm und außerdem windstill. Allerdings ist sie ein Stark - das bedeutet, der Hobbygärtner muss sie gut mit Nährstoffen versorgen. Windgeschützt sollte auch die Glanzmispel (Photinia) stehen, die mit ihrem farbigen Neuaustrieb gefällt. Besonders in jungen Jahren ist Winterschutz nötig.

Schattig:Die Hainbuche kommt auch an schattigen Orten klar. Sie ist schnittverträglich, wächst zwar nicht schnell, bildet aber festes Holz aus und sorgt so für einen stabilen Sichtschutz. Wichtig ist ein Aufbau in Trapezform, damit die unteren Blätter genug Licht bekommen. Die Stechpalme (Ilex aquifolium) punktet als immergrünes Gehölz im Halbschatten bis Schatten und hält dem Wurzeldruck von großen Bäumen in der Nachbarschaft sehr gut stand.

Windig: An so einen Ort passt der immergrüne Lebensbaum (Thuja occidentalis) gut. Er ist sehr windfest und kommt im Winter außerdem gut mit Frost klar. Doch Vorsicht, er ist giftig und daher nicht geeignet für Gärten mit kleinen Kindern und Haustieren. Aber er ist einfach zu schneiden, auch für Einsteiger.

Pflanztipp: Im Handel finden sich Heckenpflanzen als wurzelnackte sowie Container- oder Ballenware. Der Zentralverband Gartenbau empfiehlt, den Pflanzgraben doppelt so tief und breit wie den Wurzelballen auszuheben. Entsprechend dem Abstand, meist so, dass sich ihre Seitentriebe berühren, werden die Pflanzen in den Boden gesetzt. Anschließend kräftig gießen. Übrigens, mit dem ersten Formschnitt sollte man bis zum Frühjahr warten.

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