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Der Weihnachtsstern hat im Garten noch eine zweite Chance. Mit etwas Glück zeigt er im nächsten Winter wieder rote Hochblätter. Foto: Caroline Seidel

Weihnachtsstern kann nach den Festtagen in den Garten

Ist die Adventszeit vorbei, hat der Weihnachtsstern als Raumschmuck meist ausgedient. Doch im Garten kann das Wolfsmilchgewächs auch noch ein zweites Mal seine roten Blätter zeigen.

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Der Weihnachtsstern ist eine typische Adventspflanze. Und oft wirft man ihn nach den Festtagen weg. Aber das muss nicht sein.

Wer ihn behält, kann ihn im Mai ins Freie bringen und im Garten weiterkultivieren, erklärt die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Mit einem Trick lockt man im kommenden Jahr auch wieder die bunten Hochblätter des Weihnachtssterns hervor: Etwa in der zweiten Oktoberhälfte kommt die Pflanze von 18.00 Uhr bis um 7.00 Uhr in einen dunklen Karton. Denn sieht der Weihnachtsstern nur etwa elf Stunden Tageslicht, löst sich die Blütenbildung aus.

Seine charakteristischen roten oder weißen Blätter werden fälschlicherweise oft als Blüte bezeichnet, es handelt sich jedoch um sogenannte Hochblätter. Diese sind um die winzigen, eher unscheinbaren Blüten angeordnet.

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