Ehrungen: Buchbergler-Vorstand Anton Lindmair (li.) zeichnete eine Reihe langjähriger Mitglieder aus: Seit 50 Jahren gehören dem Verein an (ab 2. v. li.) Michael Spindler, Thomas Spindler und Georg Hohenleitner. Auf 40-jährige Zugehörigkeit können Juliane Bergmann, Josef Fichtner, Johann Schauer, Josef Bergmann und Josef Schröfl zurückblicken. Foto: mk

Loisachgaufest war „positive Werbung“ für Bad Heilbrunn

Bad Heilbrunn - Arbeits- aber erfolgreich: Dieses Fazit zog der Bad Heilbrunner Trachtenverein Buchbergler im Rückblick auf das vergangene Jahr.

Ereignisreich, arbeitsreich, erfolgreich – mit diesen drei Wörtern lässt sich kurz und bündig das Fazit des Bad Heilbrunner Trachtenvereins Buchbergler beim Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr beschreiben. Der 89. Heimattag des Loisachtaler Gauverbands im Juli mitsamt seiner langwierigen Vorbereitungen stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung, die jüngst im Café Waldrast abgehalten wurde.

Insgesamt rund 50 Festausschuss-Sitzungen habe man im Vorfeld des großen Ereignisses mit jeweils unterschiedlich involvierten Gesprächspartnern absolviert, berichtete Vereinsvorstand Anton Lindmair. Ein längere Diskussion habe es mit dem Landratsamt gegeben bezüglich der Aufstellung von Bier- und Barzelt. Es sei genehmigt gewesen, die beiden Zelte jedes separat für sich zu stellen, „aber nicht direkt nebeneinander, so wie wir das wollten“. Nach längerem Hin und Her und der Begutachtung durch einen Statiker habe man schließlich grünes Licht bekommen. Gefordert gewesen seien zudem Jugendleiter Michael März und Vorplattler Christian Lindmair: In zahlreichen Proben hatten sie sich mit den Aktiven und der Kindergruppe auf die Auftritte beim Gauheimatabend vorbereitet. Große Überraschung war dabei der neu aufbereitete Max-Glaner-Plattler. „Der hat den Burschen Spaß gemacht und ist dann auch bei der Aufführung gut angekommen“, resümierte März. Aber auch der aufwändige Kronentanz sei gut über die Bühne gegangen.

Eine enorme Einsatzbereitschaft seitens der Mitglieder, aber auch aus den Reihen der Dorfgemeinschaft habe sich gezeigt beim Auf- und Abbau des Zeltes, führte Lindmair aus. Absolut zufrieden könne man zudem sein mit dem Verlauf der Festtage, die durchwegs regen Besucherzulauf fanden. „Und obwohl es am Morgen des Festsonntags noch leicht regnete, konnten wir mit den Gau-Vereinen einen feierlichen Gottesdienst im Freien und am Nachmittag einen schönen Festzug abhalten.“ Insgesamt sei die Großveranstaltung, die man eigentlich nicht so ganz freiwillig, sondern eher auf Drängen des Gaues auf sich genommen hatte, auch eine positive Werbung für die ganze Gemeinde gewesen, stellte der Vorstand fest und wurde in seiner Meinung von Bürgermeister Thomas Gründl bestätigt. Dass dieser Zusammenhalt weiterhin Bestand habe und der Verein sich auch künftig in solcher Stärke präsentiere, war Lindmairs Wunsch an die Mitglieder.

Weitaus gegenständlicher war indes sein Anliegen an den Gemeindechef: Man bräuchte einen Raum für Vereinsinventar und Vereinskleidung, am besten zentral im Ort. Gründl wollte dem gerne nachkommen, „aber zum jetzigen Zeitpunkt können wir leider nichts Geeignetes anbieten“, bedauerte der Rathauschef. Rosi Bauer

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