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Sie zeigten, was sie haben: Aus dem weiten Umland kamen am Samstag junge Ehefrauen nach Bad Tölz, um sich noch einmal in ihre Brautkleider zu werfen und sich von Fotografin Bianca Richter ins Szene setzen zu lassen. 

Am Tölzer Jailhouse

Außergewöhnliches Fotoshooting: Ein Fest für 17 Bräute

Bad Tölz – 17 Bräute – und weit und breit kein Bräutigam: Eine Hochzeitsgesellschaft der etwas anderen Art versammelte sich am Wochenende am Tölzer „Jailhouse“.

Die Penzberger Fotografin Bianca Richter hatte zusammen mit einigen Mitstreiterinnen ein Fotoshooting für Bräute organisiert. Dabei entstanden viele originelle Aufnahmen von Frauen ganz in Weiß – und zwar „rein zum Spaß“, so Richter.

„Es ist doch schade, wenn man das schöne Hochzeitskleid nur ein einziges Mal trägt“, erklärt die 35-Jährige die Idee zu der ungewöhnlichen Aktion. Schon einmal hatte sie sich daher auf dem Gut Hub in Penzberg mit 13 Bräuten getroffen, um sie im Hochzeits-Outfit noch einmal in Szene zu setzen. „Die Fotos habe ich in der Facebook-Gruppe ,Brautgeflüster‘ geteilt“, sagt Richter. In diesem Forum versorgen sich Frauen gegenseitig mit Ideen und Tipps rund um die Hochzeit. Die Resonanz auf Richters Foto war groß. Über die Facebook-Seite schlossen sich eine Traurednerin, eine Visagistin und eine weitere Mitstreiterin mit der Penzbergerin zusammen. Zu viert organisierten sie zwei neue Braut-Shootings: eines in Köln, das andere in Bad Tölz.

Am „Jailhouse“ fanden sich am Samstag 17 Frauen aus dem weiten Umkreis ein – bis aus Dachau, Augsburg und sogar aus dem Raum Basel. Ihre Gemeinsamkeit: Sie alle hatten vor nicht allzu langer Zeit geheiratet und hatten nun Freude daran, zusammen mit anderen Frauen im Brautkleid zu posieren.

„Es war ein ganz toller Tag, wir waren aller euphorischer Stimmung“, schwärmt Richter. Mal enterten die Bräute das Piratenschiff vor dem „Jailhouse“, mal rafften sie fröhlich die Kleider nach oben, um ihre Strumpfbänder zu zeigen. Dann mimten sie ein Gelage an der Bar, und zum Schluss wagten sich zwei Bräute in die kühle Isar. Zwischendurch gaben auch noch die Mitglieder eines Bikerclubs sowie deren Motorräder markante Requisiten für die Damen in Weiß ab.

Einen kommerziellen Hintergrund hatte die Aktion laut Richter nicht. Die beteiligten Profis, etwa eine Floristin und eine Visagistin, arbeiteten ohne Honorar. Selbst hat die Penzbergerin, die aus Berlin stammt, übrigens auch Hochzeitserfahrung: Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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