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So traumhaft wie im vergangenen Jahr wird das Wetter an Leonhardi diesmal wohl nicht.

Leonhardi

Familiäre Wallfahrt

Bad Tölz - Am Montag ist Leonhardi in Bad Tölz. Das Wetter soll nicht ganz so schön werden. Daher könnte es dieses Jahr etwas familiärer werden.

Ein „gemütliches“ Leonhardi könnte es in diesem Jahr werden, meint Susanne Frey-Allgaier, stellvertretende Tölzer Kurdirektorin. „Das Wetter soll nicht so toll werden.“ Sogar der erste Schnee sei möglich, deshalb kommen vielleicht weniger Besucher. Negativ findet sie das nicht. „Wenn es familiärer wird, ist es auch nicht schlecht.“

Überregionale Ehrengäste aus der Politik sind aufgrund des Termins Anfang der Woche Mangelware. „Viele Ministerien haben am Montag Sitzungen. Daher kommen unsere Ehrengäste eher aus dem Oberland.“ Dabei sind Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, verschiedene Stadträte und Vertreter der Wirtschaft. Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber hat sich ebenfalls angekündigt. Besuch hat sich auch aus den Tölzer Partnerstädten angekündigt, wie Martin Englert vom Städtepartnerschaftsverein mitteilt: Bernhard Kajdan (stellvertretender Bürgermeister), Jacqueline Brunel (Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees) und Laurant Bernard (Chefredakteur von „La Montagne“) sowie ein paar Privatpersonen kommen aus Vichy. Aus San Giuliano wird der Sitzungspräsident des Stadtrates, Paolo Pardini, mit Familie erwartet. Dazu reist aus Italien eine etwa 50-köpfige Gruppe an.

Die Unterkünfte in Bad Tölz seien „relativ gut gebucht“, sagt Frey-Allgaier. Einige Gruppen hätten reserviert. Die Tourist-Information hat den ganzen Tag geöffnet. „Wenn der Zug losgegangen ist, verlagert sich das Geschehen zwar in die Stadt.“ Allerdings sei es gut, wenn das Telefon besetzt bleibe.

Frey-Allgaier empfiehlt den Besuchern, zunächst das Parkhaus zu nutzen. Wer es dennoch an Schloßplatz oder Kolbergarten probieren möchte, müsse damit rechnen, eine Weile nicht vom Parkplatz zu kommen. Für Busse sind die Parkplätze an der Isar oder am Moraltpark vorgesehen.

Sind der Zug und der Gottesdienst auf dem Kalvarienberg vorüber, übernehmen die Goaßlschnalzer das Kommando. „Ich finde die Stimmung in der Marktstraße nach der Leonhardifahrt immer schön“, sagt Frey-Allgaier. Sie rechnet allerdings damit, dass sich bei schlechtem Wetter die Feier schnell ins Innere verlagert. Für die Tölzer Gastronomen bedeutet das Hochbetrieb – bis tief in die Nacht. In „Kult“ und „Kesselhaus“ etwa können Besucher bis 1 Uhr morgens den Tag ausklingen lassen.

Gut vorbereitet ist die Tölzer Stadtklinik. „Am Leonharditag verzeichnen wir grundsätzlich etwas mehr Fälle als sonst“, sagt Dr. Hans Wilhelm Gerbig, Leitender Arzt der Notaufnahme. Das Team wird aufgestockt, bei Bedarf werden weitere Ärzte für die Notaufnahme abgestellt.

„Nichts Neues“, erwartet der Tölzer Polizeichef Bernhard Gigl an Leonhardi. Die Bereitschaftspolizei wird zur Unterstützung vor Ort sein. „Dadurch, dass die Leonhardifahrt nur noch wochentags stattfindet, wird der Wallfahrtcharakter besser erhalten“, sagt Gigl. Natürlich hänge es auch mit dem Wetter zusammen, wie viele Leute kommen und wie viele Einsätze die Polizei zu verzeichnen hat. Im vergangenen Jahr mussten die Beamten übrigens trotz Verbots den Lenker einer Drohne ausfindig machen, die über die Wallfahrtsbesucher flog. Der Besitzer wurde gefunden und auf das Verbot hingewiesen. „Für die Pferde ist das sehr gefährlich. Sie hören das Geräusch der Drohne und wollen instinktiv fliehen.“

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