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Für jeden Spaß zu heben: Kaplan Andreas Spöttl hat einen guten Draht zu den Jugendlichen – hier ein Bild von seiner Verabschiedung durch die Ministranten im Juli.

Pfarrfest zum Abschied

Gemeinde sagt Kaplan Spöttl Lebewohl

Bad Tölz – Nach drei Jahren verabschiedete er sich nun offiziell: Kaplan Andreas Spöttl verlässt Ende August Bad Tölz, um in München eine Stelle als Jugendpfarrer anzutreten. Er ist in die Diözesanleitung der Katholischen Jungen Gemeinde München gewählt worden.

Das Festzelt der Primiz von Pater Lukas Essendorfer stand noch, so dass es der Pfarrverband am Montag auch noch für ein kleines Pfarrfest zu Spöttls Verabschiedung nutzte. Stadtpfarrer Peter Demmelmair hob die angenehme Zusammenarbeit mit Spöttl hervor, der wenige Wochen vor ihm seine Stelle in Bad Tölz angetreten hatte. „Du hast mir den Anfang hier leicht gemacht.“

Die Ministranten deckten in Versform kleine Schwächen ihres Kaplans auf: Er trinke gern mal ein Bier und liebe Weihrauch. Zur Gestaltung seines Priesterkragens, den er stets trug, schenkten ihm die Jugendlichen Buntstifte und gelbe Smileys zum Anstecken. Verewigt haben sie sich für Spöttl außerdem auf Spielkarten, denen eine weitere Leidenschaft des angehenden Jugendpfarrers gilt.

Spöttl hatte die Jugendlichen auf Fahrten, etwa nach Assissi und jüngst zum Weltjugendtag nach Krakau, begleitet. Außergewöhnlich waren die Filmreihen in der Fastenzeit, zu denen er zweimal einlud.

Spätestens am 9. Oktober gibt es wohl ein Wiedersehen. Organist Christoph Heuberger schenkte Spöttl, der klassische Musik schätzt, zwei Karten für die Aufführung des „Elias“ in der Tölzer Stadtpfarrkirche.

Birgit Botzenhart

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